Kapo Schwyz

Dank Polizeihund Quba sitzt ein mutmasslicher Einbrecher hinter Gitter

Am frühen Donnerstagmorgen wurden in Reichenburg zwei Einbrüche verübt. Zwei tatverdächtige Personen konnten dank Hinweisen aus der Bevölkerung und mit Unterstützung einer Diensthündin festgenommen werden.
«Quba» hat ein Extra-Leckerchen verdient.
Bild: Kapo Schwyz

Um 4.30 Uhr meldete ein Mann der Kantonspolizei Schwyz am Donnerstagmorgen, dass an der Gewerbestrasse in Reichenburg in einen Garagenbetrieb eingebrochen werde. Die sofort ausgerückten Patrouillen konnten wenig später mithilfe der Diensthündin Quba einen tatverdächtigen Mann in der näheren Umgebung anhalten und festnehmen. «Es handelt sich um einen 24-jährigen französischen Staatsangehörigen», heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Schwyz vom Donnerstag.

Während der Nachfahndung stellten die Einsatzkräfte fest, dass auch an der Glänternstrasse in Reichenburg ein Einbruch verübt worden war. In der Nähe des betroffenen Gebäudes wurde eine 26-jährige Französin angehalten. Sie steht laut Polizeiangaben im Verdacht, an beiden Einbrüchen beteiligt gewesen zu sein, und wurde ebenfalls festgenommen.

Die Kantonspolizei Schwyz klärt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Schwyz die genauen Umstände der beiden Einbrüche ab und prüft, ob die beiden Festgenommenen noch für weitere Delikte in Frage kommen.

In der Schweiz stehen aktuell schätzungsweise zwischen 800 und 900 Polizeihunde im aktiven Dienst der verschiedenen kantonalen Polizeikorps sowie des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit. Diese Zahl ist nicht statisch, da regelmässig Tiere in den Ruhestand gehen und neue Nachwuchshunde ihre anspruchsvolle Ausbildung abschliessen. Die Koordination und die Festlegung der nationalen Prüfungsstandards liegen massgeblich beim Schweizerischen Polizeihundeführer-Verband, was sicherstellt, dass ein Diensthund landesweit über dieselben Grundfertigkeiten verfügt.

Die Aufgabenbereiche der Tiere sind heute stark spezialisiert und gehen weit über den klassischen Streifendienst hinaus. Die Basis bildet meist die Ausbildung zum Schutzhund, wobei diese Tiere primär für den Patrouillendienst, die Bewachung von Objekten oder die Festnahme flüchtiger Straftäter eingesetzt werden. Durch ihre ausgeprägte Disziplin und Schutzfunktion sind sie ein wesentlicher Sicherheitsfaktor für die Polizisten im Aussendienst. Ergänzend dazu verfügen viele dieser Hunde über Fähigkeiten in der Fährtensuche, um Personen oder Beweismittel im Gelände aufzuspüren. gh

Kommentare (0)