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Küssnacht–Rotkreuz

BMW auf die Mittelleitplanke geschoben

Auf der Autobahn A4 zwischen Küssnacht und Rotkreuz ist es zu einer Auffahrkollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Alle kamen mit dem Schrecken davon.
Das Fahrzeug musste vorsichtig geborgen werden.
Bild: Zuger Polizei
Das eingedrückte Fahrzeugheck.
Bild: Zuger Polizei

Am Donnerstagmorgen, kurz nach 11 Uhr, ist es auf der Autobahn A4, kurz vor der Verzweigung Rütihof in Fahrtrichtung Rotkreuz, zu einer Auffahrkollision gekommen. Ein 29-jähriger Lastwagenchauffeur realisierte zu spät, dass das Auto vor ihm bremste und prallte in das Fahrzeugheck eines 56-jährigen Autofahrers. Dabei wurde das Auto auf die Mittelleitplanke geschoben.

Die Zuger Polizei teilt mit: «Die beiden Lenker kamen glücklicherweise mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.» Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben mehrere Zehntausend Franken. Für die Sachverhaltsaufnahme sowie den Abtransport des beschädigten Fahrzeugs musste der Normalstreifen gesperrt werden.

Im Einsatz standen Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, eines privaten Abschleppunternehmens und der Zuger Polizei.

Immer wieder Unfälle auf dem Autobahn-Abschnitt

Auf dem gleichen Streckenabschnitt der Autobahn A4 kam es im Februar dieses Jahres n zu einer Verkettung unglücklicher Umstände. Bei zwei Unfällen wurden zwei Männer verletzt. Dies führte zu Stau auf der Autobahnstrecke zwischen Rotkreuz und Küssnacht.

Ein 61-jähriger Autolenker verlor am 27. Februar gegen 7 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug auf der Autobahn A4 zwischen Küssnacht und Rotkreuz. Er kollidierte zunächst mit der Mittelleitplanke, überquerte den Normalstreifen und prallte dann auf der rechten Seite in die Leitplanke, bevor das Auto zurückschlitterte und sich in der Mittelleitplanke verkeilte. Bei dem Selbstunfall seien Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn geflogen, so die Zuger Polizei in einer Mitteilung.

Ein 25-jähriger Autofahrer, der in Richtung Küssnacht unterwegs war, überfuhr diese, wobei er leicht verletzt und sein Auto beschädigt wurde. Der Rettungsdienst Zug betreute den 61-jährigen Lenker des ersten Unfalls und überführte ihn mit erheblichen Verletzungen in ein ausserkantonales Spital. Nach bisherigen Erkenntnissen steht ein medizinisches Problem im Vordergrund. Der 25-Jährige suchte selbstständig einen Arzt auf.

Durch den ersten Unfall war der Überholstreifen blockiert. Der Verkehr wurde über den Normalstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Mitarbeitende der Zentras mussten die Leiteinrichtung wieder instand stellen. Der Sachschaden an der Leiteinrichtung und den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf rund 40’000 Franken.  gh

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