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Schwyz

Berggängerin stürzt am Grossen Mythen 450 Meter in den Tod

Die 56-jährige Frau befand sich auf dem Abstieg, als sie rund 450 Meter abstürzte und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog.
Nach dem Einsatz landete der Helikopter im Kaltbach.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz

Am Donnerstagmorgen, 27. Juli, kurz vor 8.30 Uhr, befanden sich zwei Personen auf dem Abstieg vom Grossen Mythen. Kurz nach dem Steinbank geriet eine 56-jährige Frau vom Weg ab und stürzte rund 450 Meter in die Tiefe. Die von einer Drittperson alarmierte Rettungsflugwacht konnte die Verunfallte rasch finden. Sie hatte sich beim Sturz im steilen Gelände tödliche Verletzungen zugezogen. 

Weshalb die Berggängerin aus dem Kanton Zürich verunfallt ist, steht zurzeit nicht fest. Die Kantonspolizei Schwyz hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Nebst der Rettungsflugwacht, der Alpinen Rettung Schweiz und der Kantonspolizei Schwyz stand das Care Team des Kantons Schwyz für die Betreuung der Begleitperson im Einsatz.

Die wichtigsten Tipps beim Bergwandern

Immer wieder kommt es im Mythengebiet zu schwerwiegenden Bergunfällen. Ein paar wichtige Regeln können das Risiko minimieren. Wanderung sorgfältig planen, Schwierigkeit (Wegkategorie) und körperliche Anforderungen berücksichtigen, Zeitbedarf und Fähigkeiten der Wandergruppe sind ebenfalls ein Faktor, Wegverhältnisse und Wetter sind ebenfalls immer berücksichtigen. Wer allein unterwegs ist, informiert eine Drittperson über die Tour.

Passende Ausrüstung:Feste Wanderschuhe mit griffigem Profil, warme und wetterfeste Kleidung, Sonnenschutz, Karte, Proviant, Notfallapotheke und Mobiltelefon sind immer dabei.

Unterwegs aufmerksam bleiben: Regelmässig Pause machen, trinken und essen. Zeitplan, Wetter, Wegverhältnisse und Verfassung der Wandergruppe beobachten. Im Zweifelsfall rechtzeitig umkehren oder eine Alternativroute wählen.

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