Weggis

Auto fliegt in Vierwaldstättersee: Polizeitaucher bergen den toten Lenker

Tragischer Unfall am Montagabend in Weggis: Ein Auto gerät von der Strasse und stürzt mit hohem Tempo in den See. Der Fahrer kann in 32 Metern Tiefe nur noch tot geborgen werden. Er ist noch nicht identifiziert.
Hier stürzte der Lenker in den See.
Bild: Luzerner Polizei
Mit der Autodrehleiter der Küssnachter Feuerwehr suchte man die Unglücksstelle von oben ab.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Am Ufer stand der Rettungsdienst bereit.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Suche mit Scheinwerfern vom Wasser aus.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz

Passiert war es am Montagabend gegen 22.00 Uhr im Gebiet Lützelau ausgangs Weggis. Ein dunkles Auto, unterwegs Richtung Vitznau, fuhr nach einem Überholmanöver in einer Linkskurve geradeaus in den Vierwaldstättersee und ging praktisch augenblicklich unter. Ein Augenzeuge berichtet in unserem Beitrag: «Der Wagen stürzte ins Wasser, nach wenigen Sekunden sah man die Scheinwerfer nicht mehr.» Der Wagen sei regelrecht durch die Luft geflogen und habe den Eisenzaun durchbrochen.

Suchaktion auf Vierwaldstättersee

Die Suche nach dem Fahrzeug dauerte bis tief in die Nacht. Die Feuerwehr setzte unter anderem eine Autodrehleiter ein, um sich einen Überblick zu verschaffen. Auch von Booten aus suchte man auf den tiefen Seegrund ab. Aufgeboten wurden die Stützpunkt-Feuerwehr Küssnacht, die Feuerwehr der Seegemeinden, der Rettungsdienst Küssnacht und Taucher der Luzerner Wasserpolizei.

Am Morgen darauf dann traurige Gewissheit: Laut einer Mitteilung der Luzerner Polizei sei der Wagen gefunden worden, ganze 40 Meter vom Ufer entfernt, in 32 Metern Tiefe. Der Lenker war von Polizeitauchern um etwa 01.30 Uhr geborgen worden. Das männliche Opfer ist noch nicht identifiziert. gh
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