Passiert war es am Montagabend gegen 22.00 Uhr im Gebiet Lützelau ausgangs Weggis. Ein dunkles Auto, unterwegs Richtung Vitznau, fuhr nach einem Überholmanöver in einer Linkskurve geradeaus in den Vierwaldstättersee und ging praktisch augenblicklich unter. Ein Augenzeuge berichtet in unserem Beitrag: «Der Wagen stürzte ins Wasser, nach wenigen Sekunden sah man die Scheinwerfer nicht mehr.» Der Wagen sei regelrecht durch die Luft geflogen und habe den Eisenzaun durchbrochen.
Die Suche nach dem Fahrzeug dauerte bis tief in die Nacht. Die Feuerwehr setzte unter anderem eine Autodrehleiter ein, um sich einen Überblick zu verschaffen. Auch von Booten aus suchte man auf den tiefen Seegrund ab. Aufgeboten wurden die Stützpunkt-Feuerwehr Küssnacht, die Feuerwehr der Seegemeinden, der Rettungsdienst Küssnacht und Taucher der Luzerner Wasserpolizei.
Am Morgen darauf dann traurige Gewissheit: Laut einer Mitteilung der Luzerner Polizei sei der Wagen gefunden worden, ganze 40 Meter vom Ufer entfernt, in 32 Metern Tiefe. Der Lenker war von Polizeitauchern um etwa 01.30 Uhr geborgen worden. Das männliche Opfer ist noch nicht identifiziert. gh




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