Am Donnerstagnachmittag ereignete sich kurz vor 17 Uhr in Schwyz ein Arbeitsunfall. Im Obdorf wurde ein 66-jähriger Mann in einem Baubetrieb beim Biegen von Metallplatten in einer Maschine eingeklemmt und erheblich verletzt.
Die Schwyzer Polizei teilte am Freitagmorgen in einem Medienbulletin mit: «Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst flog die Rega den Verunfallten in ein ausserkantonales Spital.»
Arbeitsunfälle kommen im Kanton Schwyz mit einer gewissen Regelmässigkeit vor. Alleine im vergangenen Jahr berichtete die Kantonspolizei Schwyz in ihren Medienmitteilungen von insgesamt sieben Arbeitsunfällen. Wobei die Kapo nur in gravierenden Fällen aktiv kommuniziert. Vorfälle mit Leichtverletzten werden in der Regel gar nicht bekannt.
Unter Betonwand geraten: Tragischer Ausgang eines Arbeitsunfall in Lachen
Der schlimmste Arbeitsunfall ereignete sich letztes Jahr im Mai im äusseren Kantonsteil von Schwyz. Am Dienstagvormittag, 14. Mai 2024, wurde ein 41-jähriger Mann um 11 Uhr an der Ziegelhüttenstrasse in Lachen bei einem Arbeitsunfall lebensbedrohlich verletzt. Der Verunfallte wurde bei Abbrucharbeiten auf einer Baustelle unter einer einstürzenden Betonwand eingeklemmt. Für die Bergung des Verletzten wurden die Feuerwehr Lachen und die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon aufgeboten.
Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst flog die Rega den Mann in ein ausserkantonales Spital, wo er verstorben ist.
Die Kantonspolizei Schwyz hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz die Ermittlungen zur Ursache des Arbeitsunfalles aufgenommen.
Nebst der Kantonspolizei Schwyz standen die Feuerwehr Lachen, die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon, der Rettungsdienst, die Rettungsflugwacht, das Arbeitsinspektorat des Kantons Schwyz und das Care Team im Einsatz. gh

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