Schwyz/Einsiedeln

Alphornspieler aus Neuseeland sind zu Gast

Emotionale Reise für eine Gruppe Heimwehschweizer. Impressionen aus Schwyz und Einsiedeln.
Spielen vor prächtiger Kulisse.
Bild: Geri Holdener
Gruppenfoto nach dem gelungenen Auftritt vor dem Kloster Einsiedeln.
Bild: Geri Holdener

Urchige Klänge hört man in unserer Region immer wieder. Was aber, wenn dafür extra Schweizerfreunde aus Neuseeland anreisen? Dann darf man von einem speziellen Moment sprechen. Die Alphorngruppe des Taranaki Swiss Clubs von der Westküste der neuseeländischen Nordinsel besucht derzeit die Region Schwyz.

Nach einem spontanen Konzert vor dem Schwyzer Rathaus am Montagabend stand gestern Morgen ein kurzer Auftritt vor dem Kloster Einsiedeln auf dem Programm. Ein weiteres Mini-Konzert ist am Freitag auf der Rigi geplant. Höhepunkt wird am Sonntag die Teilnahme am Umzug des Eidgenössischen Jodlerfests in Basel sein. 

Othmar Hebler, Präsident der 13-köpfigen Alphornformation, freut sich, dass viele der Mitglieder die Reise in die Schweiz antreten konnten. Egal, wo man auch spiele, ob irgendwo in Neuseeland oder jetzt erstmals in der Schweiz, das Publikum sei immer begeistert. Was macht denn das Alphorn so besonders? Hebler spricht von einer Reinheit der Naturtöne, die sich nur schwer in Worte fassen lasse.

Neuseeländer spielen Alphorn in Einsiedeln

Die Auftritte der Heimatschweizerinnen und Heimatschweizer sind eine emotionale Angelegenheit. «Ich fühle mich so mit meiner Heimat verbunden», sagt Alexander Kuriger. Er hat Wurzeln in Einsiedeln und traf am Dienstag im Klosterdorf einige Verwandte zum allerersten Mal. Im Videointerview sagte der 59-Jährige, je älter man werde, desto wichtiger sei die Verbindung zur Heimat. Es sei ein Erlebnis, durch Einsiedeln zu spazieren und er schwärmt von der Freundlichkeit der Bevölkerung.

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