Mit rund 120 Ausstellerinnen und Ausstellern und ungefähr 25’000 Besuchenden bei tollem Ausstellungswetter war die Gewa Innerschwyz 2026 auf dem Milsich-Areal in Seewen ein voller Erfolg.
Geboten wurde von Donnerstag bis Sonntag ganz viel regionales Handwerk, jede Menge Demonstrationen und tolle Unterhaltung für Gross und Klein. In der Festwirtschaft spielten fünf verschiedene Bands auf. Für Jung und Alt liess sich ein Programmpunkt finden.

Das OK zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem grossen Anlass, die unzähligen Stunden Einsatz hätten sich gelohnt. Christof Zumbühl, OK-Präsident der Gewa Innerschwyz und Gemeinderat von Schwyz, war am Sonntag überglücklich: «Wir dürfen auf eine erfolgreiche Gewa 2026 zurückblicken. Es hat einfach alles gestimmt, vom Wetter über den Besucheraufmarsch, und wir verzeichneten keine Unfälle. Vermutlich kamen sogar mehr als die erwarteten 25’000 Besucherinnen und Besucher, und die Rückmeldungen waren bisher alle positiv.» Auch die Ausstellenden seien happy und zufrieden. «Das war unsere erste Priorität.»
Die Polizei war das Highlight für die Jüngsten
Das Highlight aus Kindersicht war definitiv die Polizei. Aber auch das Militär und die Feuerwehr, und überhaupt: «Au de Räscht esch nu guet», hiess es zum Beispiel vom achtjährigen Silvan. Viel Popcorn gebe es und Süssigkeiten und Geschenke, wurde von den jüngeren Gästen festgehalten. Einige hoben sogar ab: «Ich darf gleich mit Grossdädi und dem Helikopter fliegen», so der achtjährige Michael – ob sein Strahlen oder das vom Grossdädi grösser war, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen.
«Ich darf gleich mit Grossdädi und dem Helikopter fliegen.»Michael, 8 Jahre alt

Das Rettungsdreieck Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste gab Einblicke in seine Tätigkeiten und zeigte zusammen mit der Alpinlift Helikopter AG eine Waldbrand-Löschdemonstration. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich bei der Pfannenbrandbekämpfung aktiv beteiligen oder einen Unfall im Simulator erleben. Die Schweizer Armee mit der Territorialdivision 3 gab spannende Einblicke in ihre Ausrüstung und Tätigkeit. Und auch der Kinderzirkus Piccolo stiess auf grosses Interesse, einerseits mit dem Kinderschmink-Angebot, andererseits aber natürlich mit seiner Show.

Ein wichtiger Anlass zum Netzwerken
Die älteren Besucherinnen und Besucher kamen ebenfalls auf ihre Kosten und genossen vor allem auch den Austausch mit dem heimischen Gewerbe. Beat Kennel, Projektleiter bei Schmidlin Holzbau, freute sich über die zahlreichen Begegnungen und Gespräche. Teilweise habe er alte Schulkollegen wiedergetroffen. «Es ist toll, dass wir hier Präsenz zeigen und mit Stolz unseren Beruf präsentieren dürfen», hielt er fest. Es sei eine intensive Zeit, aber es lohne sich. Unisono waren sich die Ausstellenden einig: Die Gewa Innerschwyz ist ein wichtiger Anlass, um Kontakte zu knüpfen, sei es unter den Betrieben selbst, mit potenziellen neuen Kunden oder mit bestehender Kundschaft.
Die Gewerbebetriebe liessen sich für die Gäste so einiges einfallen: Bei Wettbewerben mit grossartigen Preisen, über Glücksräder mit kleineren Preisen bis hin zu Geschicklichkeitsspielen gab es etwas zu gewinnen. An einigen Ständen konnte selbst Hand angelegt und ein Andenken mit nach Hause genommen werden, an weiteren Ständen gab es feine (Zwischen-)Verpflegungen, und dann gab es noch zahlreiche Give-aways mit auf den Weg.
«Wir dürfen an der Gewa Innerschwyz mit Stolz unseren Beruf präsentieren.»Beat KennelProjektleiter Schmidlin Holzbau


























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