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Brunnen

20-jährige Autofahrerin bei Unfall im «Mosi» verletzt

Ein seitliche Frontalkollision im Mosi-Tunnel hat am Montagabend eine Verletzte und hohen Sachschaden gefordert.
Trümmer liegen auf der Fahrbahn.
Bild: Kapo Schwyz
Am Kleinwagen entstand Totalschaden.
Bild: Kapo Schwyz
Am VW entstand massiver Schaden.
Bild: Kapo Schwyz

Am Montagabend fuhr ein 38-jähriger Chauffeur um 22 Uhr mit einem Sattelschlepper auf der A4 von Norden in den Mosi-Tunnel bei Brunnen. Gleichzeitig fuhr eine 20-jährige Autolenkerin mit ihrem VW von der Südseite her in den «Mosi». «Aus bisher ungeklärten Gründen kam es im Tunnel zu einer seitlich-frontalen Kollision der beiden Fahrzeuge», heisst es in einer Mitteilung der Kapo Schwyz, «die PW-Lenkerin wurde beim Unfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.»

Für die Tatbestandsaufnahme, die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung der Fahrspuren musste der Mositunnel bei Brunnen rund zwei Stunden gesperrt werden. Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Schwyz der Rettungsdienst Schwyz, das Amt für Betrieb Nationalstrassen und ein privater Abschleppdienst.

Der exakte Unfallhergang muss noch polizeilich abgeklärt werden. Aufnahmen von der Unfallstelle lassen darauf schliessen, dass womöglich ein herausragender Eisenträger am Lastwagen bei der Kollision eine Rolle gespielt hat.

In einem solchen Moment geht alles blitzschnell. Trotzdem ist es interessant von Experten zu hören, wie man handeln sollte wenn es im Tunnel eng wird und eine Kollision droht. In einer solchen Situation ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und schnell zu handeln, um einen Unfall zu vermeiden. Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit sofort und halten Sie Ihr Fahrzeug so weit wie möglich rechts, ohne dabei gegen die Tunnelwand oder Bordsteine zu geraten. Beobachten Sie den entgegenkommenden Verkehr genau, um abzuschätzen, wie weit das Fahrzeug auf Ihre Fahrspur ragt. Falls notwendig, halten Sie an, um eine Kollision zu vermeiden, und verwenden Sie Ihre Hupe, um den entgegenkommenden Fahrer auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

Der «Mosi» ist ausserdem mit einer Videoüberwachung ausgestattet. Das sollte es im Nachhinein erleichern, den exakten Unfallhergang zu eruieren. gh

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