Reden die auch mal miteinander? Diese Frage stellt sich gerade beim Bund und der Flugbranche. Zweimal musste das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung diesen Herbst bereits die Notlager für Kerosin anzapfen. Zuerst hiess es im Oktober beim Flughafen Zürich von Lukas Brosi: Davon wissen wir nichts. Dann zeigte man sich auch bei der Airline Swiss von Jens Fehlinger «überrascht». Eingespielte Krisenvorsorge und ‑kommunikation sieht anders aus.
Kann Manor die Zürcher Innenstadt noch? Mit dieser Frage ist Warenhauschef Roland Armbruster konfrontiert. Ende 2020 musste Manor nach 35 Jahren wegen eines Mietstreits die Bahnhofstrasse verlassen. Für 2028 ist die Rückkehr im umgebauten Jelmoli-Haus geplant. Angesichts einer derart langen Absenz gilt es, sich behutsam wieder bemerkbar zu machen. Armbruster tut das mit vier Chalets und einer Boutique am Weihnachtsmarkt im Zürcher Hauptbahnhof. Zug um Zug.
«Ich bin kein Harry Potter. Ich kann keine Steuersenkung aus dem Hut zaubern», beklagte sich diese Woche die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh (FDP) in der NZZ. Nun schweigen sich die Bestseller der britischen Autorin Joanne K. Rowling über die wirtschaftspolitischen Überzeugungen des Zauberers aus. Aber da Walker Späh 2027 nicht zur Wiederwahl antritt, hat sie vielleicht selbst bald Zeit, eine Fortsetzung zu schreiben. Wir freuen uns auf «Harry Potter und der Steuersatz des Todes».










