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Ungarn-Wahlticker

Endspurt in Budapest: Vor der Wahl am Sonntag ziehen Orbán und sein Herausforderer Magyar nochmals alle Register

Der amtsälteste Regierungschef Europas, Viktor Orbán, steht vor den ungarischen Parlamentswahlen gewaltig unter Druck. Alle Neuigkeiten und Reaktionen zur Wahl in unserem Newsblog.

14:20 Uhr

Samstag, 11. April

Ende einer Ära: Deshalb ist die Ungarn-Wahl weit über das Land hinaus von Bedeutung

Herausforderer Peter Magyar könnte in zwei Wochen ein Erdrutschsieg gelingen. Aber noch sind Orban und seine Fidesz-Partei nicht geschlagen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Schicksalswahl in Ungarn. (chm)

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11:31 Uhr

Samstag, 11. April

Tschechiens Regierungschef Babis ruft zur Wahl Orbáns auf

Der tschechische Regierungschef Andrej Babis hat den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán im Endspurt vor der Parlamentswahl unterstützt. «In turbulenten Zeiten ist es wichtiger denn je, Stabilität und eine bewährte Führung zu wählen», schrieb der rechtspopulistische Milliardär bei der Onlineplattform X. Orbán habe nicht nur immer die ungarischen Bürger und Nationalinteressen verteidigt. Er habe auch immer für ein Europa gekämpft, das auf Frieden, souveränen Nationen, souveränen Mitgliedstaaten und einer starken Wettbewerbsfähigkeit beruhe.

Der 71 Jahre alte Babis gilt als enger Verbündeter Orbans. Beide gehören mit ihren Parteien im EU-Parlament der Rechtsaussen-Fraktion Patrioten für Europa (PfE) an. Der ursprünglich aus der Slowakei stammende Babis regiert seit Mitte Dezember in einer Koalition mit zwei Kleinparteien am rechten Rand des politischen Spektrums.

Bei der Parlamentswahl in Ungarn am Sonntag droht Orbán Umfragen zufolge eine Niederlage. Die meisten Umfragen sehen die Tisza-Partei seines Herausforderers Peter Magyar deutlich vor Orbans Fidesz-Partei. In der EU steht der rechtspopulistische ungarische Regierungschef wegen des Abbaus von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Kritik. Auffallend ist auch seine Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin, dessen  Narrative er in den von ihm kontrollierten Medien verbreiten lässt. (dpa)

05:00 Uhr

Samstag, 11. April

Orbán vor der Abwahl: Am Sonntag geht es auch um das Schicksal der Ukraine

Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat die Vernetzung der einst heftig zerstrittenen Rechtsnationalisten ins Leben gerufen. Das er jetzt scheitern könnte, ist primär nicht dem Inhalt seiner Politk geschuldet. (chm)

19:00 Uhr

Freitag, 10. April

Putins Dolmetscherin sorgt für «Chaos» vor Ungarn-Wahl – und die Schweiz steckt mittendrin

Zwei Tage vor der Wahl streiten sich die internationalen Wahlbeobachter in Ungarn über eine russische OSZE-Mitarbeiterin. Gefährdet das die Glaubwürdigkeit der gesamten Mission? Und was sagen der Schweizer OSZE-Vorsitz und die Schweizer Wahlbeobachter dazu? (chm)

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18:00 Uhr

Freitag, 10. April

«Wir geben der Ukraine weder unsere Söhne noch unser Geld»

Die Schlagzeile der ungarischen Zeitung «Magyar Nemzet» (übersetzt: Ungarische Nation) zwei Tage vor der Wahl ist einer der Wahslogans von Premierminister Viktor Orbán.
Bild: smr

Der Wahlkampf in Ungarn startet in eine heisse Schlussphase. In weniger als 48 Stunden wird gewählt. Dass die Nervosität insbesondere bei der regierenden Fidesz-Partei gross ist, sieht man an der Berichterstattung der ungarischen Medien. So lautete die Schlagzeile der regierungsnahen Zeitung «Magyar Nemzet» am Freitag «Wir geben der Ukraine weder unsere Söhne noch unser Geld».

Der Satz stammt aus einer Rede des amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán und zeigt, wie polarisierend die Diskussionen vor der Wahl geführt werden. (smr)

17:25 Uhr

Freitag, 10. April

Zittern bis zur letzten Minute: So heiss ist die Endphase des Ungarn-Wahlkampfs

Trotz Vorsprung in den meisten Umfragen ist ein Wahlsieg von Orban-Herausforderer Peter Magyar alles andere als sicher. (chm)

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