Nach einer technischen Störung bei der Flugsicherung Skyguide ist der Flugbetrieb am Flughafen Zürich am Sonntagmorgen langsam wieder angelaufen. Zuvor war der Luftraum östlich von Bern für mehrere Stunden gesperrt worden.

Der Flugbetrieb wurde gegen 07.45 Uhr schrittweise wiederhergestellt. Am Morgen waren gar keine Starts möglich gewesen. Landungen sind noch bis 06.45 Uhr erfolgt.
Wie viele Flüge und Passagiere von den Ausfällen betroffen waren, war zunächst unklar.
Ausgelöst wurde die Störung durch die Einspeisung der Visualisierung der Sperrzone über dem Bürgenstock. Diese wurde kurzfristig eingespielt, weil der Entscheid, dass die Konferenz stattfinden würde, erst am Samstag feststand. Auf dem Bürgenstock verhandeln die USA und der Iran.
Als Vorsichtsmassnahme hat Skyguide deshalb am frühen Morgen ein «Clear the Sky»-Verfahren initiiert. Davon ausgenommen waren die Maschinen, die sich bereits im Anflug auf den Flughafen Zürich befanden. Auch alle Delegationen für die Friedenskonferenz konnten wie geplant landen. Die Sicherheit war demnach jederzeit gewährleistet. (watson/has)

