11:29 Uhr
Freitag, 6. März
Pressekonferenz ist beendet
Das war's. Die Fragerunde ist abgeschlossen, nun stehen die Geschäftsleitungsmitglieder den Journalistinnen und Journalisten noch für Einzelgespräche zur Verfügung. Wir verabschieden uns und bleiben am Thema dran.
11:27 Uhr
Freitag, 6. März
Höhere Ticketpreise in Richtung Asien
Ob die Swiss gar von den Folgen des Kriegs profitieren könnte, wird Jens Fehlinger von einem Journalisten gefragt. «Es ist zu früh, um das zu addressieren», antwortet er. «Krieg ist für niemanden gut.» Natürlich gebe es nun Sitze, die im Markt nicht mehr verfügbar seien. «Das sieht man bei Preisen in Richtung Asien.» Diese sind in den vergangenen Tagen insbesondere für Direktflüge teilweise explodiert. Andererseits sei der Kerosinpreis deutlich gestiegen. «Es wird Auswirkungen haben, aber die Situation is so volatil, dass ich keinen Ausblick geben möchte.»
11:21 Uhr
Freitag, 6. März
«...dann hätten wir den Flug umgedreht.»
Geholfen bei der Planung des Sonderflugs habe, dass man auf Abläufe der Schwester-Airline Edelweiss habe zurückgreifen können, die regulär ein Mal pro Woche nach Oman fliegt. Man hab sich bei der Sicherheitsbeurteilung auf die Lufthansa-Gruppe, interne Fachleute vor Ort und die Behörden gestützt,sagt Betriebschef Buchhofer. Der Sonderflug sei kontinuierlich von der Mission Control beobachtet worden. «Wir wussten stets, was in der Region läuft», sagt Buchhofer. Und wenn es zu gefährlich geworden wäre angesichts der Raketen in der Region? «Wir hätten auch eine Alternativplanung gehabt, dann hätten wir den Flug umgedreht und wären anderswo gelandet.»
11:16 Uhr
Freitag, 6. März
Oman derzeit die beste Option
Die Flugplanung für Sonderflüge wie den gestrigen aus Oman sei «extrem aufwändig», sagt Betriebschef Oliver Buchhofer. Die Flugräume und Flugplätze seien teilweise von den Behörden geschlossen. Manchmal würde die Lufthansa-Gruppe sogar vorsichtiger und schliesse Flüge aus Sicherheitsgründen aus. Aktuell scheine Muskat die beste Option zu sein, um möglichst nahe an die Gäste ran zu kommen.
11:14 Uhr
Freitag, 6. März
Flugnachfrage bleibt hoch
Eine Journalistin fragt, wie die Kundschaft auf die Unsicherheiten derzeit reagieren. Man biete Umbuchungen an, sagt Kommerzchefin Heike Birlenbach. Man sehe aber keine Zurückhaltung für andere Destinationen, auch nicht an Ostern. Es deute sich keine Nachfrageschwäche an.
11:02 Uhr
Freitag, 6. März
«Der Oman-Flug war nicht kostendeckend»
Der gestrige Evakuationsflug aus Muskat im Oman war für die Swiss laut Betriebschef Oliver Buchhofer «nicht kostendeckend». Passagiere, die bereits ein Ticket hatten und deren Flug abgesagt werden musste, wurden umgebucht. Für zusätzliche Passagiere habe ein Flugticket 1000 Franken gekostet. Das decke die Flugkosten nicht, so Buchhofer. Aber: «Wir wollen in solchen Situationen als Schweizer Airline einen Beitrag leisten, um Leute zurück zu bringen.» Man sei mit dem EDA in Kontakt, «denn der Bedarf nach zusätzlichen Flügen ist nach wie vor hoch».
10:59 Uhr
Freitag, 6. März
«Kerosin ist 50 Prozent teurer als vor einer Woche»
Finanzchef Dennis Weber weist auf die Kostenfolgen des Kriegs hin. «Wir haben einen extremen Anstieg beim Kerosinpreisen gesehen. Aktuell ist das Kerosin 50 Prozent teurer als vor einer Woche.» Es sei sehr schwierig abzusehen, was dies für die nächsten Tage, Wochen und Monate bedeuten würde. Die Lufthansa-Gruppe, zu der die Swiss gehört, sichere sich aber beim Kerosin-Einkauf ein halbes Jahr im Voraus ab in Form des so genannten Hedgings. Dadurch sei man vor allzu grossen Preisschwankungen geschützt, sagt Weber.
10:29 Uhr
Freitag, 6. März
Schwieriges Geschäftsumfeld
Die Geschäftsleitung der Swiss spricht nun über das vergangene Geschäftsjahr, in dem der Gewinn deutlich geschrumpft ist. Die Rahmenbedingungen seien schwierig, so die Swiss.
Nach der Präsentation der Geschäftszahlen folgt eine Fragerunde, in der es auch wieder um die Folgen des Iran-Kriegs gehen wird und Informationen zu den Evakuationsflügen. Wir bleiben dran.

10:16 Uhr
Freitag, 6. März
«Dieser Krieg hilft niemandem, auch keiner Airline»
Noch sei es zu früh, um die Auswirkungen auf das Geschäft einschätzen zu können, sagt Swiss-Chef Fehlinger. Klar sei, dass man die Entwicklung des Treibstoffpreises spüren werde. Fluggesellschaften im Nahen Osten seien derzeit komplett am Boden, das beeinflusse die Buchungseingänge. Aber der deutsche Manager stellt klar: «Dieser Krieg hilft niemanden, auch keiner Airline.» Man fokussiere sich darauf, den Kundinnen und Kunden einen möglichst stabilen Betrieb bieten zu können.

10:10 Uhr
Freitag, 6. März
Längere Flugzeiten nach Asien

Die Situation im Nahen Osten stelle die Airline vor Herausforderungen, sagt Fehlinger. Er nennt die Streichung der Swiss-Direktflüge nach Dubai und nach Tel Aviv. Zudem seien die Routen nach Asien wegen der Luftraumsperrungen schwieriger geworden. «Das führt zu längeren Flugzeiten.» Denn auch die Lufträume über Russland und der Ukraine sind gesperrt. Das führt zu grossen Umwegen.
10:01 Uhr
Freitag, 6. März
Swiss-Chef Fehlinger: «Das war ein Kraftakt»
Der Swiss-Chef nimmt sofort Stellung zum Iran-Krieg und die Folgen für die Airline. «Es war eine Woche, die für uns alle keine einfache war.» Der gestrige Rettungsflug mit 211 Passagieren sei ein Kraftakt gewesen. Ein Team habe mit Hochdruck an der Realisierung in kurzer Zeit gearbeitet. Man sei mit dem EDA in Gesprächen, um weitere Flugoptionen zu prüfen. Man wolle einen Beitrag leisten.
09:57 Uhr
Freitag, 6. März
Um 10 Uhr geht es los
Normalerweise würde Swiss-Chef Jens Fehlinger heute an der jährlichen Bilanzmedienkonferenz am Bürositz in Kloten ZH in erster Linie über das vergangenen Geschäftsjahr sprechen. Doch nun sind vor allem die Folgen des Iran-Kriegs von Interesse, und inwiefern die Swiss weitere gestrandete Passagiere aus dem Nahen Osten nach Hause fliegen kann. Ab 10 Uhr beginnt der Medienanlass.






