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SRF streicht wegen Sparmassnahmen 38 Stellen

SRF streicht im Rahmen des Transformationsprojekts Enavant 38 Vollzeitstellen. Rund die Hälfte fällt über natürliche Fluktuation weg. Gleichzeitig ändern sich mehrere Sendeplätze.

Im Rahmen des SRG-weiten Transformationsprojekts Enavant werden bei SRF 38 Vollzeitstellen abgebaut. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Rund die Hälfte könne über die natürliche Fluktuation abgebaut werden, so das Unternehmen. In den weiteren Fällen komme es zu Kündigungen oder Frühpensionierungen. Für Betroffene gilt der Sozialplan der SRG.

«Dass wir uns von geschätzten Kolleginnen und Kollegen trennen müssen, fällt uns schwer», so SRF-Direktor Roger Elsener dazu. Dies sei aufgrund der Sparvorgaben aber unumgänglich. Seit Längerem habe man freie Stellen nur noch restriktiv besetzt, wodurch immerhin weniger Kündigungen als bei früheren Sparmassnahmen nötig seien.

Die Sparmassnahmen haben zudem Auswirkungen auf das TV‑Programm. Konkret sind folgende Veränderungen geplant:

  • Der lineare Sendeplatz von «Reporter» am Mittwochabend wird nicht weitergeführt. Stattdessen soll die Marke multimedial weiterentwickelt werden.
  • Der «Kulturplatz» übernimmt ab 2027 den Sendeplatz von «Reporter» zur Primetime um 21 Uhr. Die Sendung wird zudem stärker für Streaming weiterentwickelt.
  • Auf dem bisherigen Sendeplatz um 22.25 Uhr folgen künftig Ausgaben von Reportagen wie beispielsweise «rec.» und «SRF Impact».
  • Der «DOK»-Sendeplatz am Donnerstag um 20.10 Uhr wird um weitere Inhalte ergänzt: Neben Dokumentationen sind neu auch alle Folgen von «Mona mittendrin», «Donat auf Achse» sowie «DOK»-Filmen von RSI und RTS zu sehen. (watson.ch)

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