Ignazio Cassis hat die koreanische Halbinsel besucht und dabei Gespräche in Nord- und Südkorea geführt. Gemäss dem Schweizer Aussenminister habe Nordkorea grosses Interesse an der Wiedereröffnung des Schweizer Büros in Pjöngjang gezeigt.
Während seines zweitägigen Besuchs in der nordkoreanischen Hauptstadt traf Cassis seine nordkoreanische Amtskollegin Choe Son Hui zu einem zweistündigen Gespräch.
Neben der Wiederaufnahme des politischen Dialogs ging es auch um mögliche Projekte in den Bereichen Ernährung und Gesundheit, wie SRF schreibt. Angesichts der Spannungen zwischen Nord- und Südkorea habe Cassis zudem die Guten Dienste der Schweiz angeboten. Der Vorschlag sei positiv aufgenommen worden. Zu einem Treffen zwischen Cassis und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un kam es nicht.
Anschliessend reiste der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) nach Seoul weiter. Dort informierte er südkoreanische Regierungsvertreter über seine Gespräche in Pjöngjang.
Wie Cassis auf X berichtet, verliefen die Gespräche auch in Südkorea konstruktiv. Zudem habe das Land grosses Interesse an der Wiedereröffnung des Schweizer Büros gezeigt. (cam)

