12:48 Uhr
Donnerstag, 27. August
China warnt vor Risiko durch neuen See
Chinas Behörden befürchten nach der verheerenden Schlammlawine im Südwesten Tibets und in Nepal mögliche weitere Fluten. Auf nepalesischer Seite habe sich an einer Flussmündung ein Stausee gebildet, berichtete das chinesische Staatsfernsehen unter Berufung auf das Ministerium für Wasserressourcen, es bestehe das Risiko eines Dammbruchs.
In dem neuen See hätten sich bereits zwei Millionen Kubikmeter Wasser gesammelt, weitere drei Millionen Kubikmeter könnten hinzukommen. Der See sei auch schon übergelaufen, hiess es. (dpa)
11:57 Uhr
Donnerstag, 27. August
Nepals Armee fliegt Überlebende aus Katastrophengebiet
Die nepalesische Armee hat nach der Flutkatastrophe im Grenzgebiet zwischen Nepal und China Hunderte Menschen aus dem betroffenen Gebiet ausgeflogen. Unter den 336 Menschen seien auch 45 Ausländer, teilte die Armee auf Facebook mit. Nach Informationen, die über 20 Ausländer vorlagen, waren 11 von ihnen aus Indien, 6 aus China, 2 aus den USA und 2 aus Italien, wie Armeesprecher Raja Ram Basnet der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Armee hatte die Menschen nach eigenen Angaben aus den Gebieten Timure, Dhunche und Mailung aus der Luft evakuiert. 4000 Soldaten seien darüber hinaus an den Such- und Rettungsmassnahmen beteiligt und leisteten notfallmedizinische Hilfe, hiess es weiter. (dpa)
11:56 Uhr
Donnerstag, 27. August
Sturzflut in Nepal: Helvetas entsendet Team ins Katastrophengebiet und bereitet Nothilfe vor
Nach der verheerenden Sturzflut im Norden Nepals bereitet Helvetas konkrete Nothilfemassnahmen für die betroffene Bevölkerung vor. Ein Team lokaler Mitarbeitender ist heute Morgen in das Katastrophengebiet aufgebrochen, um das Ausmass der Schäden abzuklären und die Hilfe vor Ort vorzubereiten. Gleichzeitig sammelt Helvetas in der Schweiz Spenden für die Unterstützung der betroffenen Menschen. (ots)
11:55 Uhr
Donnerstag, 27. August
Zahl der Toten nach Sturzflut in Nepal und Tibet steigt auf über 270
Die verheerenden Sturzfluten nach einem Gletscherabbruch im Himalaya haben in Nepal und Tibet mindestens 273 Menschen das Leben gekostet. In Nepal kamen nach Angaben der Polizei mindestens 270 Menschen ums Leben, in der chinesischen Region Tibet 3, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Auf beiden Seiten der Grenze wurden mehr als 1300 Menschen vermisst. (dpa)
11:31 Uhr
Donnerstag, 27. August
Schweizer unter den Vermissten
Laut Tourismusbehörde ist auch ein Schweizer unter den Vermissten. (has)
11:30 Uhr
Donnerstag, 27. August
Zahl der Vermissten im Himalaya steigt auf mehr als 1300
Nach der gewaltigen Sturzflut im Himalaya-Gebiet ist allein in Nepal Behördenangaben zufolge die Zahl der Vermissten auf 826 gestiegen. Damit steigt die Gesamtzahl der Vermissten in Nepal und in China auf mehr als 1300. (dpa)
06:15 Uhr
Donnerstag, 27. August
Zahl Vermisster nach Himalaya-Flutwelle steigt dramatisch
Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China ist die Zahl der Opfer und der Vermissten weiter angestiegen. Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite mehr als verdoppelte sich auf 558 Menschen, darunter 260 Ausländer, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. Am Vortag hatten die Behörden noch von insgesamt 265 Vermissten gesprochen. Die nepalesische Polizei gab die Zahl der Todesopfer mit 162 an, wie aus einem Beitrag auf der Plattform X hervorging.
Mehr als 40 Verletzte wurden demnach in Krankenhäusern behandelt. Von Hunderten Menschen fehlt allein auf nepalesischer Seite noch jede Spur. Chinas Staatsmedien meldeten bislang nur drei Todesopfer in dem betroffenen Kreis in Tibet. Bilder und Videos aus dem Gebiet im Himalaya legten ein erschreckendes Ausmass der Zerstörung nahe. Es war davon auszugehen, dass die Opferzahlen weiter ansteigen würden.
Der Chef der nepalesischen Touristenpolizei, Bishow Raj Adhikari, sagte der Deutschen Presse-Agentur, derzeit seien mehr als 350 Touristen nicht erreichbar. Die Mehrheit der Vermissten seien Inder, zudem seien viele Menschen aus den USA und Grossbritannien darunter, erklärte Adhikari. Die Rettungskräfte in den Katastrophengebieten in Nepal und China suchten einen Tag nach dem Unglück weiter mit Hochdruck nach Verschütteten. (dpa)
05:44 Uhr
Donnerstag, 27. August
Mehr als 550 Menschen nach Sturzfluten in Tibet vermisst
Nach schweren Sturzfluten in einer Grenzregion zwischen Nepal und China werden Hunderte Menschen vermisst. Nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua werden allein in Tibet 558 Menschen vermisst. In Nepal meldete die Polizei am Donnerstagmorgen zudem mindestens 162 Tote. Die Fluten hatten in dem Gebiet plötzlich Gemeinden überrollt. Hunderte Touristen, Arbeiter und weitere Menschen werden vermisst. In einigen Gebieten kam der Reiseverkehr zum Erliegen. Drohnenaufnahmen zeigten zerstörte Strassen und Gebäude, die von tosendem, zementgrauem Wasser begraben wurden. (dpa)
05:00 Uhr
Donnerstag, 27. August
Zahl der Vermissten in China nach Sturzflut steigt auf 558
In China ist die Zahl der Vermissten nach der verheerenden Sturzflut im Südwesten Tibets an der Grenze zu Nepal auf 558 gestiegen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Am Vortag hatten die Behörden noch von 265 Vermissten gesprochen. (dpa)
04:39 Uhr
Donnerstag, 27. August
Polizei: Mindestens 162 Tote nach Sturzflut in Nepal
Die Zahl der Toten nach der tödlichen Sturzflut im Himalaya in der Gebirgsregion in Nepal ist auf mindestens 162 gestiegen. Das berichtete die nepalesische Polizei in einem Beitrag auf der Online-Plattform X. 41 Verletzte wurden demnach in Krankenhäusern behandelt. Unklar blieb weiterhin das Schicksal Hunderter vermisster nepalesischer und ausländischer Touristen. Das Gebirge an der Grenze zwischen Zentralnepal und dem Südwesten Tibets gilt als beliebtes Wandergebiet. (dpa)
03:40 Uhr
Donnerstag, 27. August
Weitere Helfer reisen ins Flut-Katastrophengebiet in Tibet
Nach der tödlichen Sturzflut im Himalaya an der Grenze zwischen China und Nepal sind weitere chinesische Rettungskräfte in das Katastrophengebiet im Südwesten Tibets aufgebrochen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, erreichte ein Flugzeug mit 111 Experten der Feuerwehr aus Sichuan und Peking den Flughafen in Tingri. Mit Autos würden sie von dort noch fünf bis sechs Stunden zum von der Flut überspülten Grenzübergang Gyirong benötigen, hiess es weiter. Wie das Staatsfernsehen weiter berichtete, erschwerten die grossen Schlammmassen in dem Gebiet den Zugang für grosse Fahrzeuge. Auf chinesischer Seite wurden bislang 3 Tote und 265 Vermisste gemeldet. (dpa)
02:15 Uhr
Donnerstag, 27. August
Mehr als 30 Australier nach Sturzflut in Nepal vermisst
Nach der gewaltigen Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China werden nach Informationen der Regierung in Canberra auch 34 Australier vermisst. «Nepal ist ein Entwicklungsland. Es verfügt nicht über die Ressourcen, die in Australien für ein solches Ereignis zur Verfügung stünden. Daher ist die Informationsbeschaffung schwierig», zitierten australische Medien Ministerpräsident Anthony Albanese. «Wir sprechen den von den schweren Überschwemmungen in Nepal und Tibet, China, Betroffenen unser tiefstes Mitgefühl aus», schrieb Albanese auf der Plattform X. «Australier in den betroffenen Gebieten sollten den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge leisten.» (dpa)
01:34 Uhr
Donnerstag, 27. August
USA unterstützen Opfer der Sturzflut in Nepal mit 500.000 Dollar
Mit Notunterkünften, frischem Wasser und anderen Hilfsgütern will die US-Regierung Betroffene der schweren Sturzflut in Nepal unterstützen. Insgesamt belaufe sich die Katastrophenhilfe auf 500.000 US-Dollar (rund 430.000 Euro), teilte das Aussenministerium mit. Ein Berater für Katastrophenhilfe sei in die Region entsandt worden, um den Hilfseinsatz zu unterstützen. «Die Vereinigten Staaten sprechen den Familien und Angehörigen derjenigen, die bei den verheerenden Sturzfluten im nepalesischen Bezirk Rasuwa ihr Leben verloren haben, ihr tiefstes Beileid aus», hiess es weiter. (dpa)
16:19 Uhr
Mittwoch, 26. August
Sturzflut in Nepal: Mehr als 150 Tote und Hunderte Vermisste
Eine heftige Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China hat zahlreiche Menschen getötet und verheerende Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer in der Gebirgsregion in Nepal ist auf mindestens 157 gestiegen. Das teilte die Polizei des Landes auf der Plattform X mit. China meldete für sich eine Zahl von mindestens drei Toten. Hunderte Menschen - darunter mehr als 400 Reisende aus Nepal und aus dem Ausland sowie Polizisten und Soldaten - werden vermisst. Was die Flutwelle auslöste, wird noch untersucht. (dpa)
