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Fussball
«Nummer 10» lässt nicht locker – warum Platini noch einmal gegen Infantino und die Fifa klagt
In seinem Hafenbistro bei Marseille verfolgt Michel Platini die Fussball-WM nur am Rande. Stattdessen beschäftigt den 71-Jährigen ein alter Konflikt.
Der frühere Uefa-Präsident Michel Platini letztes Jahr beim Verlassen des Gerichtsgebäudes in Muttenz BL. Soeben wurde er auch in zweiter Instanz vom Betrugsvorwurf freigesprochen.
Das WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika sah er nicht. Michel Platini, in den 1980er-Jahren einer der weltbesten Fussballer, hatte anderes zu tun. Er habe an diesem Abend in seinem Bistrot im südfranzösischen Cassis zwei gute Freunde empfangen und sich ihnen gewidmet, sagt der 71-Jährige.