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Iran-Krieg

USA retten abgestürzten Soldaten in «heftigem Feuergefecht» – das ist bekannt

Der US-Kampfjetoffizier, der über dem Iran abgeschossen und seither vermisst wurde, konnte gemäss Angaben der US-Regierung geborgen werden. Was bisher zur Rettung bekannt ist.
Im Iran ist ein US-Kampfjet angegriffen worden.
Bild: Keystone

Das ist passiert

Am Freitag wurden zwei US-Jets über dem Iran abgeschossen. Ein Besatzungsmitglied wurde seither vermisst, US-Einheiten versuchten dieses zu bergen. Nun ist das Unterfangen laut Präsident Donald Trump geglückt.

Das ist über die Rettung bekannt

Nach Angaben der US-Regierung waren Dutzende Kampfflugzeuge im Einsatz, um den Armeeangehörigen zu bergen. Der Soldat ist laut US-Angaben verletzt, befinde sich jetzt aber in Sicherheit.

Der arabische Sender Al Jazeera zitierte einen US-Beamten, wonach es schliesslich zu einem «heftigen Feuergefecht» kam. Am Ende konnten die US-Kommandos laut «New York Times» den verletzten Offizier begleitet von Hunderten Spezialeinsatzkräften bergen.

Rettungsflugzeuge flogen den Waffenoffizier nach Angaben der «New York Times» zur medizinischen Behandlung nach Kuwait. Es habe jedoch ein letztes Hindernis gegeben, das die Rettung des Mannes verzögert habe. Zwei Transportflugzeuge, die die Einsatzkommandos und den Waffenoffizier in Sicherheit bringen sollten, hätten im Iran festgesteckt, wurde ein US-Militärbeamter zitiert. Drei Ersatzflugzeuge seien eingesetzt worden, um die US-Soldaten zu bergen. Diese hätten die beiden zurückgelassenen Flugzeuge gesprengt, um zu verhindern, dass sie in iranische Hände fielen, hiess es.

Der Pilot der am Freitag abgeschossenen F-15E war laut übereinstimmenden Medienberichten bereits zuvor gerettet worden. Auch dessen Rettung bestätigte Trump nun offiziell.

Das sagt Trump

«Wir haben ihn», schrieb Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social in Grossbuchstaben. Er beschrieb den Einsatz mit dramatischen Worten: Der US-Soldat sei von «unseren Feinden gejagt worden», sie seien ihm stündlich näher gekommen.

Er sei aber «nie wirklich allein» gewesen, schrieb Trump. Die US-Militärführung habe seinen Standort in den Bergen «rund um die Uhr» überwacht. Es sei eine der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen des US-Militärs in der Geschichte der USA gewesen, schrieb der Präsident weiter.

Das sagt der Iran

Das iranische Regime liess nur kurz vor der Rettungsmeldung über staatliche Nachrichtenkanäle verbreiten, dass die USA das Suchgebiet rund um den Absturzort zu bombardieren begonnen hätten. Damit versuchte es dem Anschein nach zu suggerieren, dass die USA den Kampfjetpiloten aufgegeben hätten – und ihn zu töten versuchten.

Iranische Medien hatten zuvor von hohen Geldsummen berichte, die für die Ergreifung des US-Soldaten versprochen worden sein sollen. Wäre das Crew-Mitglied in Gefangenschaft geraten und wären Bilder davon veröffentlicht worden, hätte dies zudem die ohnehin schon kritische Haltung der amerikanischen Öffentlichkeit zum Krieg weiter negativ beeinflusst, hatte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC gesagt. (watson, con / dpa)

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