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Kommentar

Zum Ergebnis der LZ-Weihnachtsaktion: Hilfsbereitschaft, wenn die Not steigt

Erneut hat die LZ-Weihnachtsaktion weit über 5 Millionen Franken an Spenden erhalten. Die Solidarität in der Zentralschweiz ist einzigartig. Und trotz grosser Dankbarkeit ist Stiftungsratspräsidentin Bettina Schibli auch besorgt: Die Anzahl Gesuche für Hilfsbedürftige liegt so hoch wie noch nie.
Bettina Schibli, Stiftungsratspräsidentin der LZ-Weihnachtsaktion.

5‘365‘820 Franken haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, gespendet. Diese fantastische Summe kommt hilfsbedürftigen Menschen in unserer Region zugute. Fast 16’000 Mal wurde gespendet, überwiegend von Privatpersonen, aber auch von Unternehmen, Vereinen, Gemeinden, Gruppierungen und Schulklassen. Alle haben zum Ziel unserer fast 30-jährigen Sammelaktion beigetragen: schnelle und unbürokratische Hilfe für Bedürftige in der Zentralschweiz zu leisten, wo öffentliche Institutionen dies nicht können.

Erneut darf der ehrenamtlich tätige Beirat über fast 5,4 Millionen Franken für Hilfsgesuche verfügen. Die Zahl dieser Gesuche, die von sozialen Institutionen und Behörden vorgeprüft werden, ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Mit der aktuellen Sammelaktion ist sie sogar sprunghaft angestiegen: um über 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr, auf rund 4600 Gesuche.

Trotz unserer Freude über Ihre Grosszügigkeit, gibt der starke Anstieg der Hilfsgesuche Anlass zur Sorge. Er ist Ausdruck eines auffällig wachsenden Kreises von Bedürftigen und von gestiegener Not in unserer Region. Bei zunehmend mehr Menschen, insbesondere bei arbeitenden, reichen die Einnahmen nicht aus, um die Lebenskosten zu decken. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch die LZ-Weihnachtsaktion, die für solche schicksalhaften Notsituationen da ist. Ihre Spende ist darum ein wunderbares Zeichen der Solidarität!

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