Serdar Somuncu (48) hat noch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Er hat öffentlich aus Hitlers Buch "Mein Kampf" vorgelesen und trat - mit Schussweste - vors Kabarett-Publikum, um die Sportpalast-Rede des Nazi-Propaganda-Chefs Joseph Goebbels zu dekonstruieren.
Als Vorleser ist Somuncu nicht mehr aktiv. Dafür als gefragter Polit-Kommentator und gewitzter Quote-Lieferant in deutschen Talkshows und Satiresendungen. Sein neuestes Projekt führt den deutsch-türkischen Doppelbürger nun aber zurück in kabarettistische Gefilde: Somuncu kandidiert für die Satire-Partei "Die Partei" als deutscher Bundeskanzler.
Im Gespräch mit der "Schweiz am Wochenende" erzählt Somuncu, wieso er sich seit Jahren nicht mehr in die Türkei getraut, wieso Erdogan ein schlechter Kabarettist ist und was er als deutscher Kanzler mit der Schweiz machen würde. Das ganze Interview erscheint in der morgigen Ausgabe der "Schweiz am Wochenende".
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