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Klassik

Marianischer Saal: Kammermusik für Familien und Fans

Brigitte Lang und Stefan Pavlic wollen im Marianischen Saal Menschen für Kammermusik gewinnen, die offen sind für Experimente. Mit der Publikation des Programms beginnt der Abo-Verkauf für die kommende Saison.
Brigitte Lang und Stefan Pavlik leiten seit letztem Jahr die Kammermusik im Marianischen Saal.
Bild: Jakob Ineichen (25. 10., 2022)

Die Kammermusik im Marianischen Saal will auch in der zweiten Saison unter der neuen Leitung von Brigitte Lang und Stefan Pavlik Menschen ansprechen, «die sich für Kammermusik begeistern, aber auch offen sind für Experimente und originelle Programme über die Klassik hinaus». Angesprochen werden sollen einerseits Familien. Anderseits ist für das Leiterpaar eine zentrale Frage, «wie man die Generation der heute 20- bis 40-Jährigen für Klassikkonzerte gewinnen kann», zum Beispiel mit Ensembles, die ihren Ursprung in der Klassik haben, aber damit auch andere Stile verbinden.

Beides kommt zusammen im Konzert des Amatis Trio, dessen Auftritt in der vergangenen Saison ausverkauft war und doppelt geführt werden musste. Das Trio gibt ein Familienkonzert, auf dessen Menuekarte Werke von Beethoven und Brahms bis zu Piazzollas «Jahreszeiten» stehen. Das Publikum kann das Programm mitbestimmen, Entscheidungshilfe geben Schülerinnen und Schüler, die die zur Wahl stehenden Werke vorstellen (23. Februar). Ebenfalls an Familien richtet sich Neue Volksmusik, diesmal mit dem «Trio Heimisch» um die Sängerin Simone Felber (19. und 20. April im Hotel Beau Séjour).

Kammermusik- und Barockstars

Ideal für Klassikeinsteiger sind aber auch rein klassische Programme. Gleich im ersten Zykluskonzert zeigt das Trio Gaspard in einer öffentlichen Vorprobe, wie es mit Dvoraks folkloristischem «Dumky»-Trio zu Tränen rührt und zum Mitwippen einlädt (5. November). Im Dreikönigskonzert spielen die Luzerner Kammermusiker Walzer, Romanzen und Schuberts «Forellen-Quintett» (7. Januar). Im Late Night des Belenus-Quartetts stimmt die Einführung von Brigitte Lang auf Liebeswelten (u.a. Janaceks Streichquartett «Intime Briefe») ein (15. März). Daniel Dodds & Friends bringen in der Sammlung Rosengart Musik und Bild zusammen (8. Dezember). Hartgesottene Kammermusikfans freuen sich auf das Hagen Quartett (mit Beethovens Streichquartett B-Dur mit der Grossen Fuge, 26. November). Gleich zwei Barockstars vereint das Schlusskonzert mit den Blockflötisten Maurice Steger und Dorothee Obelinger (5. Mai).

Programm und Abos: www.kammermusik-luzern.ch .

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