Giant Steps (1960)
Coltranes erstes Meisterwerk als Bandleader. In atemberaubendem Tempo jagt das Titelstück durch eine Folge komplexer Harmoniewechsel und gilt als eine der grössten technischen und improvisatorischen Herausforderungen für Jazzmusiker.
My Favorite Things (1961)
Aus dem Musicalklassiker macht Coltrane eine hypnotische, fast meditative Klangreise. Seine Interpretation wird zum überraschenden Radioerfolg. Zugleich etabliert er das Sopransaxofon im Jazz und zeigt, welche Freiheiten die modale Improvisation eröffnet.
Duke Ellington & John Coltrane (1963)
Coltranes Spiel wird von Kritikern in jener Zeit als aggressiv, wütend und hässlich beschrieben. Das Gegenteil bewies er 1963 in den Aufnahmen mit Duke Ellington und dem Sänger Johnny Hartman. Sie gehören zu den schönsten Alben des Jazz.
A Love Supreme (1965)
Coltranes spirituelles Vermächtnis. Die viersätzige Suite verbindet Gebet, Meditation und Improvisation zu einem der bedeutendsten Jazzalben überhaupt. Für viele gilt sie als Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens.
Ascension (1966)
Ein Meilenstein des Free Jazz. Mit einem elfköpfigen Ensemble sprengt Coltrane traditionelle Formen und schafft mit der Kollektivimprovisation ein Klangereignis von ungeheurer Intensität. Bis heute polarisiert und fasziniert das Album gleichermassen.





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