Schriftsteller

Franz Hohler wird zur Legende: «Ein Mann sagte, ‹ich ha gar nöd gwüsst, dass Sie no läbet!›»

Er nimmt das Älterwerden mit Humor, schreibt unentwegt Bücher und verrät, wie er in einer immer bedrohlicheren Welt seine Lebensfreude bewahrt: Schriftsteller Franz Hohler, 83, über das Kinderkriegen, die Armee und das Comeback der Atomkraft.

Unweit des Bahnhofs Zürich-Oerlikon lebt Franz Hohler seit 48 Jahren in einem alten Haus, das etwas Verwunschenes hat. Draussen im Garten wuchert die Natur, drinnen knarren die Treppen, im obersten Stock liegt das Schreibzimmer mit Büchern bis unter die Decke. Genau so stellt man sich das Zuhause eines Schriftstellers vor, in dessen Werk die Natur und die Gesellschaftskritik zentrale Themen sind.

Ich verfolge Hohler seit meiner Kindheit («Spielhaus»), habe alles von ihm gelesen und viele Auftritte besucht. Jetzt treffe ich ihn erstmals zum Gespräch. Vor 35 Jahren telefonierte ich als Gymnasiast für ein Schulprojekt mit ihm. Das Thema: Was macht eine gute Zeitung aus? «Da sprach der künftige Journalist», sagt Hohler schmunzelnd. «Es ist ja interessant, wie sich manches im Leben früh ankündigt.»

Wie früh hat sich bei Ihnen der Schriftsteller angekündigt?

Franz Hohler: Eigentlich vom Moment an, als ich lesen konnte. Da habe ich auch angefangen zu schreiben. Ich habe kleine Aufsätze geschrieben oder kleine Gedichte. Gezeichnet habe ich auch gern. Eines meiner frühesten literarischen Zeugnisse ist ein Comic. Das war das eine. Das andere war mein Vaterlandsgedicht: «O mein Heimatland, o mein Vaterland, Gott schuf es mit eigener Hand.»

Klingt wie aus einem SVP-Programm.

Ich trage dieses Gedicht manchmal vor in meinem Programm «Franz Hohler spaziert durch sein Gesamtwerk». Das ist einer meiner ältesten Texte. Ich habe ihn als Neun- oder Zehnjähriger geschrieben. Ich sage dann: Das könnte man ohne Weiteres an einer Albisgüetli-Tagung vortragen.

Ich erinnere mich, dass Sie bei einem Ihrer Auftritte erzählt haben, Ihre ersten Werke seien patriotisch gewesen. Woher kam das?

Wir hatten einen sehr patriotischen Primarlehrer, Kurt Hasler, der auch geschichtsbegeistert war. Er hat uns sehr intensiv in die Schweizer Geschichte eingeführt, auch in die Lokalgeschichte. Er kannte alle Burgen, die Herren von Hallwil und die Herren von Frohburg. Peter Bichsel hatte übrigens denselben Primarlehrer. Zeitlich versetzt natürlich, er war älter.

Das war also kein besonders linker, woker Lehrer.

Nein, im Gegenteil. Herr Hasler ging mit uns beispielsweise an die Einweihung eines Kriegsdenkmals in Olten. Das war ein Denkmal des Bildhauers Jakob Probst im Stadtpark, ein wehrhafter Soldat, allegorisch dargestellt. Zur Einweihung kam General Guisan. Unsere Klasse durfte hingehen, und wir sangen. Ein Mädchen durfte ihm einen Blumenstrauss überreichen und bekam dafür einen Kuss vom General. Ich verehrte dieses Mädchen, und seither waren wir Rivalen, General Guisan und ich.

Wann hat sich bei Ihnen der intellektuelle, schweiz- und gesellschaftskritische Blick entwickelt? Mit der Pubertät?

Eher später. Für die schweizerische Politik interessierte ich mich als Jugendlicher nie speziell. Vielmehr für die Geschichte und das Weltgeschehen. Für den Ungarnaufstand 1956 zum Beispiel. Da war ich 13. Es war für mich wie ein Einstieg in die Weltgeschichte: Krieg ist möglich, immer noch. Anfang der Fünfzigerjahre gab es zudem den Koreakrieg. Als Kinder haben wir Krieg in Korea gespielt. Mit Eiszapfen haben wir gekämpft, das weiss ich noch. Dann kam der Moment, in dem man merkte: Das ist ernst. Das ist kein Spiel. Es ist Geschichte, Weltgeschichte.

In diesem Alter ist die Welt noch eindeutig in Gut und Böse eingeteilt. Die Sowjetunion war der Bösewicht.

Absolut. Für mich war damit auch der Kommunismus böse. Das kommunistische Russland hatte Ungarn überfallen, das nicht kommunistisch sein wollte. Also konnte der Kommunismus nur böse sein.

Wann sind Sie zum Pazifisten geworden?

Bin ich das? Nun ja, es war ein Prozess. Bei der Aushebung habe ich mir schon Gedanken gemacht. Ich war militärkritisch, hatte meine Fragezeichen. Ich durfte mir eine Waffengattung wünschen und meldete mich zur Sanität. Aber ich wurde dienstuntauglich gesprochen. Darum kam es gar nicht so weit. Rückblickend war meine Anmeldung bei der Sanität vielleicht schon ein pazifistisches Signal.

Weshalb waren Sie untauglich?

Ich hatte als Kind eine sehr schwere Krankheit. Der Ursprung war nicht geklärt. Ich wurde ins Kinderspital Zürich gebracht. Mit 16 bekam ich die Krankheit noch einmal. Es war eine gefährliche Sache, meistens tödlich. Später bekam die Krankheit einen Namen und wurde behandelbar: hämolytisch-urämisches Syndrom, HUS. Anfang der Fünfzigerjahre tauchte es erstmals auf, und man wusste nicht, was man damit machen sollte. Der Arzt schrieb dann zuhanden des Militärs, es sei Vorsicht geboten.

Hätten Sie, ohne die Krankheit, den Dienst verweigert?

Damals nicht.

Es war also ein längerer Weg: vom Patrioten zum Skeptiker und schliesslich zu einem der bekanntesten Armeekritiker der Schweiz. Als Sie in der Fernsehsendung «Denkpause» Ihr Lied «Dr Dienschtverweigerer» singen wollten, bedeutete das ihr Aus.

Ich habe die Sendung selber beendet. Ich sagte, wenn dieses Lied nicht gesendet werden kann, dann mache ich die Sendung nicht mehr weiter.

Bissige politische Satire wie bei Ihrer «Denkpause» und später bei «Übrigens» gibt es beim SRF kaum noch.

Das Fernsehen hatte damals eine viel grössere Bedeutung als heute. Aber was Dominic Deville oder Stefan Büsser macht, oder auch Patti Basler, würde ich durchaus als politische Satire bezeichnen, oder zumindest als gesellschaftskritische Satire. Aber es ist eine andere Art, an die Themen heranzugehen. Die arbeiten heute viel mehr mit direkten Zitaten oder ganz kleinen, schnellen Einspielungen. Und mit mehr Tempo. Ich versuchte es stets mit Langsamkeit.

Sie haben Gedichte und Lieder gegen den Krieg geschrieben. Nun erleben wir mit dem russischen Überfall auf die Ukraine gewissermassen eine Wiederholung dessen, was Sie als Dreizehnjähriger beim Ungarnaufstand erschüttert hat.

Ich war so naiv zu glauben, das gebe es nicht mehr. Einen Krieg in dieser altmodischen Form. Mit Panzern, Einmarsch, Bodentruppen und Bombardierungen. Ich dachte, das sei vorbei. Ich habe mich getäuscht. Es ist schrecklich.

Hat der Ukraine-Krieg Ihre Haltung verändert? Sind Sie weiterhin gegen die Armee und gegen Waffenexporte?

Gerade am Anfang des Krieges gab es diese Frage mit den Luftabwehrwaffen, welche die Schweiz in Italien verrotten liess. Auf irgendeinem Waffenparkplatz. Da fand ich: Gebt sie doch den Ukrainern! Wenn dort Schulhäuser, Kindergärten und Spitäler bombardiert werden. Die Bombardierung von Mariupol beispielsweise war derart brutal. Das wären Verteidigungswaffen gewesen.

Pazifisten sind doch gegen alle Waffen.

Jeder Krieg ist für einen Pazifisten eine Ohrfeige und ein Magenschlag zugleich. Ich bin kein chemisch reiner Pazifist. Aber ich halte die Dienstverweigerung nach wie vor für ein Menschenrecht. Überall. Auch in Russland und sogar in der Ukraine. Wenn genügend Leute sagen würden: «Ich mache nicht mit», mit wem wollte man dann noch Krieg führen? Aber davon sind wir weit entfernt. Mir scheint, die Armee ist auch in der Schweiz wieder populärer geworden.

Bei der Abstimmung über die Armeeabschaffungsinitiative 1989 stimmten 35,6 Prozent dafür. Wie würden Sie heute stimmen?

Immer noch mit Ja zur Abschaffung. Unsere Armee könnte bei einem Angriff ohnehin nur wenige Wochen durchhalten. Das sage nicht ich, das hat der frühere Armeechef Thomas Süssli gesagt, gegenüber einer Schülerzeitung, die ihn interviewt hat. Der Krieg verändert sich, wird zu einer Art tödlichem Cyber-Game. Drohnen sind die neue Gefahr, darum investieren alle Länder in die Luftabwehr.

Für die Anschaffung einer Luftabwehr wären Sie zu haben?

(lacht) Vielleicht müsste man die Schweizer Armee auf die Luftabwehr reduzieren. Aber ich bin kein Militärstratege.

Sie sind ja auch nicht Bundesrat, sondern ein kritischer Denker. Wenn Sie Bundesrat wären, müssten Sie vermutlich Ihre Einstellung zur Armee ändern.

Nicht unbedingt. Das ist ja das Positive an unserem System. Jeder Bundesrat kann seine Haltung einbringen. Und aus diesen Haltungen heraus entsteht dann eine kollegiale Lösung. Das ist eine grosse Stärke der Schweiz. Je länger, je mehr überzeugt unser auf Ausgleich und Verlangsamung angelegtes System. Schauen Sie nur, wie viele Länder in zwei unversöhnliche Lager gespalten sind. Die USA, Brasilien, Israel, auch europäische Länder wie Ungarn oder Serbien.

Was fällt Ihnen da auf?

Der Unterschied zur Schweiz. Was wurde in Deutschland gerungen, damit CDU und SPD zusammenarbeiten können, weil die AfD als Partner nicht infrage kommt. Bei uns arbeiten Rechte und Linke seit Jahrzehnten in der Regierung zusammen, ein Gleichgewicht des Schreckens sozusagen. Der Grundgedanke, dass alle relevanten politischen Kräfte in die Verantwortung eingebunden sein müssen, das ist das Modell Schweiz.

Eine Brandmauer passt nicht gut zur Schweiz.

Nein. Ein Kräfteparallelogramm ist lebendiger als eine Mauer.

Nebst der Armee ist die Atomkraft seit 50 Jahren ein zentrales Thema für Sie. 2017 hat die Schweiz dem Atomausstieg zugestimmt. Überrascht Sie die Comeback-Diskussion?

Nicht eigentlich. Es hat mich eher überrascht, dass seinerzeit der Bundesrat, der damals aus vier Frauen und drei Männern bestand, nach Fukushima 2011 gesagt hat: Es gibt einen Stopp. Keine neuen Atomkraftwerke mehr. Und dass dann später auch die entsprechende Abstimmung gewonnen wurde. Mit der Energiestrategie und dem Neubauverbot.

Warum überrascht Sie nicht, dass das Neubauverbot wieder fallen könnte?

Ich bin jetzt 83. Das Älterwerden hat ja neben allen Unschönheiten auch Vorteile. Man kann die Dinge über eine längere Zeit verfolgen. Am Anfang galt die Anti-AKW-Bewegung als linksextremes Grüppchen. Dass dieser komische Haufen im Laufe der Jahre mehrheitsfähig wurde, hätte ich nie gedacht. Es hat mich darin bestärkt, dass man sich engagieren und nicht zu schnell beirren lassen sollte. Minderheiten können zu Mehrheiten werden. Aber Mehrheiten können auch wieder zu Minderheiten werden.

Es gibt Grüne, zum Beispiel in Finnland, die sagen: Klimaerwärmung ist die grössere Bedrohung als AKW, und weil Atomkraft klimaneutral ist, sind sie okay.

Ich halte Atomkraft überhaupt nicht für einen Beitrag gegen die Klimaerwärmung. Ihre radioaktiven Abfälle strahlen Jahrtausende weiter. Der beste Beitrag ist immer noch die Energie, die man nicht braucht. Darüber spricht niemand. Nur über mehr und mehr Energieproduktion. Jetzt sowieso, mit der künstlichen Intelligenz. Mit ihr ist noch einmal eine neue ökologische Katastrophe im Anzug.

Stoppen lässt sich KI nicht, es ist ein Wettlauf zwischen den USA und China.

Das ist ein weiterer Grund zur Beunruhigung. Man weiss, dass eine Anfrage an die KI etwa zehnmal so viel Energie braucht wie eine Anfrage an Google oder Wikipedia. Wo nehmen wir diesen Strom her? Und wo nehmen wir das Wasser zur Kühlung der Datencenter her? Das Wasser wird ein grosses Problem werden. Es ist schon jetzt eines. Das hat man diesen Sommer gesehen.

Sind Sie mit dem Älterwerden immer besorgter, weil laufend neue Gefahren dazukommen?

Ich finde schon, dass die Welt während meiner Lebenszeit bedrohlicher geworden ist. Auf die Klimakrise waren wir nicht vorbereitet, obwohl die Fakten seit den 70er-Jahren bekannt waren. Ab und zu werde ich im Gespräch mit jungen Leuten gefragt, ob man heute überhaupt noch Kinder haben soll.

Was antworten Sie?

Ich sage immer: Unbedingt. Unbedingt! Kinder sind unsere Hoffnung. Als ich 1943 auf die Welt kam, war die Schweiz in einer denkbar gruseligen Lage. Umgeben von den Achsenmächten Deutschland und Italien. Eigentlich hoffnungslos. Rückblickend muss ich auch meine Eltern bewundern. Die sagten offenbar: Klar, machen wir doch!

Haben Sie diesen Grundoptimismus auch?

Ja. Es gibt von Luther einen sehr schönen Satz: «Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.»

Das ist Ihr Rezept gegen die Untergangsangst?

Ja, Grundvertrauen in die Natur. Dass die Natur den Menschen überleben wird. Und dann die Energie der Kinder! Sie ist so etwas Schönes. Vor allem die Kreativität und die Art, wie sie sich aufmachen, die Welt zu erobern. Kinder sind die Botschafter des Lebens.

Sie haben immer noch sehr viele Auftritte. Kosten Sie diese Kraft, oder geben sie Ihnen eher Energie?

Beides. Es ist eine Osmose. Es macht mir Freude, in einem Saal voller Leute aufzutreten, die mitgehen und mitdenken. Ich profitiere vielleicht auch davon, dass ich in meinem Alter langsam in den Legendenstatus komme.

Franz Hohler, eine lebende Legende.

In Zürich ist mir am Kreuzplatz einmal ein Mann entgegengekommen. Er zeigte auf mich und fragte: «Franz Hohler?» Ich bejahte, worauf er fast entgeistert sagte: «Ich ha gar nöd gwüsst, dass Sie no läbet!»

Wie haben Sie reagiert?

Etwa wie Sie. Ich habe gelacht.

Als mein Grossvater in Ihrem Alter war, zögerte er bei der Erneuerung des Halbtaxabos immer, er sagte: «Lohnt sich das noch, für ein ganzes Jahr zu bezahlen?»

Mit 83 hat man schon das Gefühl: So viel Zeit habe ich wahrscheinlich nicht mehr. Wenn ich einen Auftritt für die zweite Hälfte 2027 oder für 2028 zusage, füge ich jeweils ein «G. w.» hinzu. Das heisst: God willing. So Gott will. Apropos Halbtax, dazu habe ich auch eine Geschichte, von meinem Vater. Ähnlich und doch anders als die Ihres Grossvaters.

Erzählen Sie.

Mein Vater wurde 101 Jahre alt. Ich habe ihn jede Woche besucht, und als er schon über neunzig war, sagte ich ihm einmal: «Du solltest dein Halbtaxabo noch verlängern.» Beim nächsten Besuch fragte ich: «Hast du es verlängert?» Da antwortete er: «Ja, ich habe es gerade für zwei Jahre genommen. Das ist günstiger.»

Ticken Sie ähnlich?

Meine Frau und ich haben uns kürzlich schöne neue Bettwäsche gekauft. Die Verkäuferin hat sich tatsächlich etwas gewundert. Sie schaute uns an und sagte: «Es ist natürlich schon eine rechte Investition.»

Sie haben vorhin gesagt, Sie kämen langsam in den Legendenstatus. Geniessen Sie das?

Es ist schön, dass man noch gefragt wird. Das ist nicht selbstverständlich für einen alternden Künstler. Für Lesungen werde ich häufiger gefragt, als ich Zeit habe. Ich mag die Auftritte, gehe gerne zu den Leuten. Das ist wie eine Ernte.

Wann treten Sie kürzer?

Ich hätte im Prinzip gerne noch etwas mehr fürs Theater geschrieben. Aber ich wurde nicht so häufig gefragt. Darum bin ich immer gerührt, wenn mich noch jemand nach einem Theaterstück fragt. So wie jüngst das Theater überLand in Langenthal, zusammen mit dem Theater an der Effingerstrasse in Bern. Es geht um ein Klassentreffen nach siebzig Jahren. Das Stück ist fertig geschrieben. Jetzt habe ich beschlossen, dass das mein letztes Theaterstück sein soll.

Was ist Ihr Rezept dafür, dass Sie mit 83 Jahren so gut unterwegs sind?

Ich freue mich jeden Tag an dem, woran man sich freuen kann. Man findet immer etwas, das schön ist. Und wenn es nur die Morgendämmerung ist. Wenn man um halb sieben hinausschaut und es Morgenrot hat. Oder man sieht nachts den Vollmond. Oder die Herbstblätter. Das ist etwas Schönes. Wie der Tod als Farbe daherkommt. Rot, gelb. Dieses Rot der Blätter, das wir draussen gesehen haben beim Fotografieren. Die kleinen Dinge. Und natürlich auch die Freude an den Menschen, die man gerne hat. Freundschaften pflegen. Freundschaften nicht vergessen. Lebensfreude wird einem nicht einfach geschenkt. Man muss sie kultivieren. Man kann sie pflegen. Fragen Sie sich: An was habe ich heute schon Freude gehabt?

Kommentare (0)