notifications
«Mein Freund Barry»

Dieser Schweizer Mythos rührt ans Herz

Hundetrainerin Alexandra Lovisi mit ihrem Hund, welcher die Titelrolle im neuen Film «Mein Freund Barry» spielt.
Bild: Andrea Zahler

Der Schweizer Familienfilm hat alles, was es für einen Erfolg braucht. Eine erfrischende Titelheldin (die Bernhardinerhündin Barry), überzeugende Kinderdarsteller, die Schauspielstars Ulrich Tukur sowie Carlos Leal – und eine Story, die ans Herz geht. Basierend auf der wahren Geschichte des Bernhardiners, der von 1800 bis 1814 auf dem Grossen St. Bernhard lebte und 40 Menschen gerettet haben soll, erinnert Markus Welters Neuverfilmung «Mein Freund Barry» an ein Kapitel Schweizer Vergangenheit.

Der Waisenbub Georg (Paco von Wyss) will aus dem Emmental fliehen, über die Alpen nach Italien wandern und dort Arbeit finden.  Auf der Passhöhe verlassen ihn die Kräfte. Bei den Mönchen und deren Bernhardiner-Zucht rettet er einem schwächlichen Welpen das Leben -  Barry. Es ist der Beginn einer grossen Freundschaft. Der historische Barry, das Vorbild zum Film, der den Ruf der Bernhardiner begründete, ist heute im Naturhistorischen Museum Bern ausgestellt. Er ist der Namensgeber der Fondation Barry, die bemüht ist, die 300 Jahre alte Bernhardiner-Zucht am Ursprungsort zu erhalten. (M.D.)

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)