Zum 100. Geburtstag

Die 7 Meilensteine von Miles Davis

Diese epochalen Alben des Jahrhundert-Musikers müssen Sie kennen.
Miles Davis in Italien 1987.
Bild: Luciano Viti / Getty

Birth Of The Cool (1949/50)
Wendepunkt vom virtuosen, explosiven Be-Bop zum entspannten, eleganten und intellektuell angehauchten Cool Jazz. Klangliche und atmosphärische Revolution.

Ascenseur pour l’échafaud (1957)
Ein Meilenstein der Filmmusik. Der Trompeter spielt seinen Part mit französischen Musikern spontan zum Film ein. Vielleicht die schönste Platte von Miles Davis überhaupt.

Kind Of Blue (1959)
Geburtsstunde des modalen Jazz u.a. mit John Coltrane, Bill Evans und Cannonball Adderley. Harmoniewechsel werden durch Tonleitern oder Modi ersetzt und erweitern die Möglichkeiten der Improvisation in Jazz und Rock. Bestverkauftes Jazzalbum der Welt.

Sketches of Spain (1959/60)
Das Werk, arrangiert von Gil Evans, verbindet erstmals grossorchestralen Jazz mit klassischer, europäischer Musik und spanischer Volksmusik. Dazu die lyrische Trompete von Miles.

E.S.P. (1965)
Start des legendären Quintetts mit Wayne Shorter, Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams zu einem neuen Gruppensound, in dem alle Musiker gleichberechtigt sind. Die Musik wird kollektiv er-improvisiert.

Bitches Brew (1969)
Miles bricht mit dem klassischen Jazz und wendet sich über einem polyrhythmischen Teppich rockigen und elektronischen Klängen zu. Die Ära des Jazz-Rock oder Electric Jazz beginnt.

We Want Miles (1982)
Nach seinem Comeback 1980 öffnet er sich gegenüber Funk- und Pop-Einflüssen. Das Live-Album «We Want Miles» mit Marcus Miller, Mike Stern, Bill Evans und Al Foster gilt als sein Bestes.

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