Fast alle sprechen über Künstliche Intelligenz. Doch wenn es um die eigenen Texte geht, wird es plötzlich still. Auch wenn es kaum ein Politiker zugeben wird, so werden wohl ChatGPT und Co. fleissig an den zahlreichen 1.-August-Reden mitgeschrieben haben, die am diesjährigen Nationalfeiertag landauf, landab gehalten werden.
In Deutschland gerieten zuletzt gleich mehrere prominente Politiker unter Druck, weil sie beim Verfassen von Reden und Gastbeiträgen nicht nur auf einen menschlichen Ghostwriter, sondern auch auf KI setzten. Und ein kanadischer Politiker machte sich diese Woche zum Gespött, als er im Parlament versehentlich auch noch die Eingabeaufforderungen – die sogenannten Prompts – vorlas, mit denen er seine Rede hatte erstellen lassen.
Das machte es den Zuhörern einfach, sie als KI-generiert zu entlarven. Oft ist es schwieriger. Erkennen Sie, ob eine 1.-August-Rede von einem Menschen oder einer Maschine geschrieben wurde? Wir haben ChatGPT gebeten, Reden für 13 bekannte Schweizer Politiker und Schriftstellerinnen in deren Stil zu verfassen. Was ist echt, was fake?


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