Schweizer Sprinterinnen verpassen den Final

LANGLAUF ⋅ Nadine Fähndrich und Laurien van der Graaff verpassen beim Weltcup-Sprint in Lahti mit den Plätzen 8 und 10 ein Top-Resultat.

Aktualisiert: 
09.02.2019, 16:27
09. Februar 2019, 15:10

Die Luzernerin und die Bündnerin scheiterten beim Rennen in der Skating-Technik in den Halbfinals, in denen sie beide in der zweiten Serie liefen. Insbesondere Fähndrich, vor einem Monat starke Viertklassierte in Dresden, schien erneut auf Kurs Richtung Endlauf. Sie nahm die lange Abfahrt zur Zielgeraden mit rund fünf Metern Vorsprung in Angriff. Dass sie noch auf Platz 4 durchgereicht wurde, hatte weniger mit ihrer leichten Schwäche auf der Zielgeraden als vielmehr mit der Materialwahl zu tun. In sämtlichen Serien war zu beobachten, dass die norwegische Service-Crew diesmal das beste Gespür hatte. Scheinbar mühelos glitten ihre Athletinnen und Athleten in den Abfahrten zur Konkurrenz heran oder an ihr vorbei.

Dank der starken Leistung in der Qualifikation mit den Plätzen 2 für Fähndrich und 8 für Van der Graaff resultierten mit dem 8. und 10. Rang zwei Top-Ten-Klassierungen. Die beiden Frauen bestreiten am Sonntag noch einen Team-Sprint.

Als einziger Mann im Swiss-Ski-Dress überstand Roman Schaad die Qualifikation. Er blieb in den Viertelfinals allerdings chancenlos.

Die Tagessiege feierten Norwegens Olympiasieger Johannes Hösflot Klaebo und seine Landsfrau Maiken Caspersen Falla. Die Saisondominatorin Stina Nilsson war im finnischen WM-Ort nicht am Start. Ob die Schwedin in anderthalb Wochen an den Titelkämpfen in Seefeld starten kann, ist nach wie vor ungewiss. Die Olympiasiegerin plagt eine Oberschenkelverletzung.

Die WM-Hauptprobe findet am kommenden Wochenende im italienischen Cogne statt, wo erneut ein Sprint im Programm steht. Im Aostatal dürften die Felder noch etwas stärker besetzt sein. Mehrere Top-Athleten und -Athletinnen verzichteten auf die Reise nach Südfinnland. (sda)


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