Stan Wawrinka zittert sich weiter

ATP INDIAN WELLS ⋅ Das Schweizer Duell Federer - Wawrinka in Indian Wells bleibt weiter möglich. Stan Wawrinka erreicht mit einem 6:7 (4:7), 6:3, 6:3 in 2:08 Stunden über den Briten Daniel Evans (ATP 100) die 2. Runde.

09. März 2019, 00:53

Dort trifft Wawrinka am Sonntag auf den Ungar Marton Fucsovics (ATP 31). Roger Federer bekommt es ebenfalls am Sonntag mit dem Deutschen Peter Gojowczyk (ATP 85) zu tun. Wenn beide Schweizer ihr Zweitrundenspiel gewinnen, kommt es am Dienstag in den Sechzehntelfinals zum Schweizer Duell. Fucsovics (Turniersieger) und Gojowczyk (Finalist) bestritten vor einem Jahr den Final des ATP-Turniers von Genf.

Stan Wawrinka (ATP 40) musste gegen Dan Evans einen Umweg nehmen. Am Ende zitterte sich der Romand zum Sieg. Wawrinka verlor den ersten Satz im Tiebreak, nachdem er beim Stand von 6:5 drei Satzbälle ausgelassen hatte. Ab dem zweiten Satz gelang es Wawrinka, die anfänglich viel zu hohe Fehlerquote zu reduzieren. Dennoch geriet die Partie am Ende zum Zitterspiel: Bei 2:2 und 3:3 im Entscheidungssatz boten sich Evans jeweils drei Breakmöglichkeiten. Der einzige Aufschlagdurchbruch im dritten Satz gelang indes Wawrinka zum 5:3.

Schon zum zweiten Mal tat sich Stan Wawrinka mit Evans äusserst schwer: Am US Open 2016 wehrte der 33-jährige Schweizer auf dem Weg zum Turniersieg in der 3. Runde gegen Evans drei Matchbälle ab. Die zweieinhalb Jahre seither liefen nicht nur für Wawrinka (Verletzungen und Operationen), sondern auch für Evans turbulent. Bei einer Dopingkontrolle wurden Spuren von Kokain in seinem Blut gefunden, Evans wurde für zehn Monate gesperrt und darf erst seit knapp zehn Monaten wieder Turniere spielen. In den ersten zwei Monaten dieser Saison reihte Evans schon 21 Siege aneinander (bei 5 Niederlagen), gewann ein Challenger Turnier (Quimper) und erreichte am ATP-Event von Delray Beach den Final. Dank dieser Ergebnisse schaffte er es in neun Monaten bereits wieder von Null in die Top 100.

Gegen Zweitrundengegner Marton Fucsovics führt Stan Wawrinka in den Direktbegegnungen mit 2:1 Siegen. (sda)


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