Andreas Marty von der SP erweist sich im Abstimmungskampf um die Prämieninitiative nicht nur als eifriger Leserbriefschreiber, sondern auch als Faktenverdreher. In einem neuen Leserbrief behauptet er, der Kanton Schwyz habe die Beiträge für Prämienverbilligungen gekürzt. Ein kurzer Faktencheck zeigt: Das ist schlicht falsch. Die Ausgaben stiegen allein in den letzten vier Jahren von 70 auf 94 Millionen Franken. Mehr als 41’000 Personen erhielten letztes Jahr eine Prämienverbilligung. Bei gut einem Drittel davon wurden die Prämien sogar vollständig übernommen. Die belegbar falsche Aussage von SP-Vizepräsident Marty ist Ausdruck davon, wie die SP im Abstimmungskampf von den eigentlichen Folgen ihrer Initiative ablenken will. Tatsache ist nämlich, dass die Initiative unsere Ausgaben fix an die anderen Kantone koppelt. Sie führt somit zu Kontrollverlust und treibt die Kosten zulasten der Steuerzahler weiter in die Höhe. Deshalb: Nein zur SP-Prämieninitiative am 14. Juni.
Leserbrief
Zahlen zeigen das Gegenteil
Zum Leserbrief von Andreas Marty «Schwyz kann gleich viel leisten» vom 28. Mai

