Es geht mit 66 Millionen Franken um die grösste Ausgabenbewilligung der Geschichte in der Gemeinde Schwyz, obwohl wir bereits mehr als 90 Millionen Franken Nettoschulden haben.
In der Broschüre zum Voranschlag 2026 der Gemeinde Schwyz findet man auf Seite 72 die Finanzkennzahlen. Im Jahr 2026 budgetiert man 100 Millionen Franken Nettoschulden und Pro-Kopf-Schulden von 6078 Franken. Im Finanzplan 2029 sind es 152 Millionen Franken Schulden, was pro Kopf 8952 Franken entspricht.
An der Budgetgemeinde hat eine Minderheit von 1 Prozent der Stimmberechtigten die 66 Millionen Franken für die Erschliessung des Entwicklungsschwerpunkts (ESP) Seewen an die Urne überwiesen. Die SVP Gemeinde Schwyz ist sich bewusst, dass der ESP Seewen nötig ist. Die Kosten müssen aber reduziert werden, was möglich ist.
Der Freiverlad muss gestrichen werden, weil die vier Unternehmen Kibag, Arthur Weber AG, Victorinox und Senn-Planzer über private Gleisanschlüsse verfügen. Der Freiverlad im Eisenbahnknoten Goldau muss bestehen bleiben, damit Schwyz und Brunnen gestrichen werden können. Von Küssnacht bis Muotathal und Sattel liegt Goldau zentral. Die Personenunterführung Süd wird mindestens zehn Jahre zu früh gebaut. Diese beiden Teilprojekte kosten zusammen 23,3 Millionen Franken, diese müssen gestrichen respektive verzögert werden.
Das «Generationenprojekt» bedeutet Schulden abstottern für Jahrzehnte. Es warten noch Schulhäuser für 48 Millionen, das Mythenforum für 10 Millionen und, und, und … Die Kosten für die interne Erschliessung des Zeughausareals kommen noch dazu, von dem spricht noch niemand. Die SVP Gemeinde Schwyz kämpft für gesunde Gemeindefinanzen und hat die Nein-Parole für diese Ausgabenbewilligung beschlossen, nach dem Motto: Man kann vieles treiben, sollte aber nichts übertreiben.

