Leserbrief

Wer ist extrem?

Zur Abstimmung über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» vom 14. Juni

Die Gegner der Nachhaltigkeitsinitiative werfen der SVP vor, eine Initiative mit extremen Forderungen zur Abstimmung zu bringen. Das ist eine spannende Argumentation. Die Nachhaltigkeitsinitiative fordert im Grunde nichts anderes, als Mass zu halten. Mass halten bei der Zuwanderung, beim Bauen, beim Landverschleiss etc.

Was wollen eigentlich die anderen? Nichtstun und warten, bis alles zubetoniert ist, bis fast keiner mehr Schweizerdeutsch spricht, in keiner Schule mehr vernünftig unterrichtet werden kann, unsere christliche Kultur vom Islam überrannt worden ist, unsere Sozialwerke ausgeplündert sind, der öffentliche Verkehr aussieht wie beispielsweise in Indien, die Strassen total verstopft sind … Dieses Nichtstun ist extrem.

Übrigens hat das ständige Aufweichen unserer Traditionen (Grenzkontrollen, Neutralität, Asylwesen, Familie, Bildungswesen etc.) der Möchtegern-Bürgerlichen (FDP, Mitte) in Zusammenarbeit mit den Linken dazu geführt, dass erst solche Initiativen nötig wurden. Man argumentiert jetzt, die Zuwanderung sei wichtig für AHV und Wirtschaft. Falsch, eine höhere Geburtenrate in der Schweiz wäre die Lösung. Familienförderung im Inland wäre die Lösung, aber nicht mit der linken Kita-Ideologie. Nein, man muss das «traditionelle» Modell stärken.

Im weiteren Zuge will ja unsere «bürgerliche Mitte» die Schweiz mit dem Rahmenvertrag an die EU ketten, was in Zukunft unser Land, wie wir es kennen, noch weiter zerstört. Wer die Auswirkungen vom extremen Nichtstun verhindern möchte, stimmt Ja zur massvollen Nachhaltigkeitsinitiative am 14. Juni und wählt SVP.

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