Leserbrief

Wasserversorgung Loo-Obdorf

Zur Gemeindeversammlung Schwyz vom 17. Juni

Nach über 17 Jahren sind wir mit der Sanierung der Wasserversorgung im Loo-Obdorf einen grossen Schritt weiter. An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 17. Juni wurde die Vorlage an die Urnenabstimmung vom 27. September überwiesen. Dafür gebührt allen an der jetzt vorliegenden Lösung Beteiligten herzlicher Dank.

Irritierend war an diesem Abend jedoch die Aussage von Philipp Ritter, GLP, wonach die Wasserbezügerinnen und -bezüger jahrelang von günstigem Wasser profitiert hätten. Diese Aussage entspricht nicht den Fakten und kann so nicht stehen gelassen werden.

Als Vertreterin der Wassergenossenschaft Loo-Obdorf führte ich klar aus, dass die Bezügerinnen und Bezüger der Wassergenossenschaft keinen günstigeren, sondern einen deutlich höheren Wasserpreis zahlen. Konkret: Unser Haushalt als Wasserbezüger der Genossenschaft Loo-Obdorf zahlt mit 1.74 Franken pro m³ beinahe den dreifachen Betrag im Vergleich zur Dorfgenossenschaft Schwyz, wo der Preis 0.60 Franken pro m³ beträgt.

Dass die Wassergenossenschaft Loo-Obdorf die Sanierung ihrer Infrastruktur nicht aus eigenen Mitteln finanzieren kann, liegt daran, dass die Genossenschaft zu klein ist, um die umfassende Sanierung der weitverzweigten Wasserversorgung selber stemmen zu können. Diese ist notwendig, um den Anforderungen an eine zeitgemässe Wasserversorgung auch in Zukunft gerecht zu werden und die stark gestiegenen Vorgaben der Gesetzgebung erfüllen zu können. Jetzt schon herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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