Politik bedeutet das Festlegen der gemeinsamen, höheren Ziele. Parteikämpfe sind Zeitverschwendung. Hier die Fakten aus Sicht der SVP Gemeinde Schwyz.
Wir hatten mal drei Gemeinderäte und stellten sogar den Gemeindepräsidenten. Diese Zahlen kann man nicht mit dem Wahlergebnis in den Kantonsrat gleichsetzen. Legislative und Exekutive sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Im jetzigen Gremium wäre die SVP nur Störfaktor. Wir sind die Einzigen, welche bezüglich Finanzen seit Jahren verantwortungsvoll mahnen.
In den Kommissionen und im Gemeinderat gilt das Amtsgeheimnis wegen des Kollegialitätsprinzips. Die SVP-Mitglieder sind allein in der Minderheit und spüren dies gut. Statt Sachpolitik spürt man Parteipolitik, welche mit Koalitionen arbeitet. So wurden Gemeinderäte aus dem Amt gedrängt und unser Gemeinderatskandidat vor zwei Jahren wegen der Parteipolitik nicht gewählt, das erkennt man aus der Ergebnisliste. Offenbar war seine Finanzkompetenz zu störend.
17 Kandidaten hat die SVP-Wahlkommission angefragt und nebst dem Zeitproblem auch die gewaltigen Schulden als Grund für eine Absage erhalten. SVP-Leute sind nicht sorglos oder fahrlässig, um zu erkennen, dass sie in den kommenden Jahren wirkungslos beim Schuldenbergspiel dastehen würden.
Bei allen erwähnten Projekten hat man sich in den Kommissionen eingebracht, wirkungslos. Kritik an der Gemeindeversammlung ist die letzte Option. Gesunde Gemeindefinanzen sind immer das Ziel. Sachliche, begründete Kritik kann man als Opposition wahrnehmen oder annehmen. Ich glaube nicht, dass sich jemand vom Schock erholen muss, der eigentliche Schock und der Schuldenberg von 150 Millionen Franken werden erst noch kommen.

