Das Budget der Gemeinde Schwyz wird durch eine rein ideologische Beschwerde blockiert. Um was geht es konkret? Die Beschwerdeführenden stören sich daran, dass beim «Acherhof» grössere Abschreibungen gemacht werden. Dadurch sinke das Eigenkapital zu fest. Das Ganze ist jedoch schliesslich einzig eine Frage der Buchhaltung und Kontoführung. Sollte die Beschwerde Erfolg haben, hätte die Gemeinde Schwyz zwar ein nominell höheres Eigenkapital, jedoch keinen einzigen Franken mehr auf dem Konto, mit dem man auch tatsächlich Rechnungen und Löhne bezahlen könnte. Die Argumentation, durch dieses Eigenkapital könnte der Steuerfuss gesenkt werden, ist deshalb absurd.
Die Beschwerdeführenden möchten mit einem buchhalterischen Trick die Steuern senken, und so die Entscheidung über die Höhe des Steuerfusses dem Souverän aus der Hand nehmen. Sollte diese schweigende Mehrheit, die Peter Blum in seinem Interview herbeiredet, wirklich existieren, wäre es ein Leichtes für die Beschwerdeführenden, diese an die nächste Budget-Gemeindeversammlung zu mobilisieren und so den Steuerfuss zu senken. Doch Peter Blum und andere fallen seit Jahren damit auf, mit der immer gleichen buchhalterischen Argumentation eine Steuersenkung zu beantragen – und auch bei sehr gut besuchten Gemeindeversammlungen scheitern sie regelmässig.
Offensichtlich ist die Schwyzer Bevölkerung weitsichtig genug, um solche Tricks zu durchschauen. Lassen wir die Bevölkerung selber entscheiden, wie hoch der Steuerfuss ist, und uns das Ganze nicht von einer radikal ideologischen Minderheit diktieren.

