Prämienverbilligungen sollen gezielt helfen. Die SP‑Initiative hingegen weitet das System pauschal aus. Viele Haushalte finanzieren über Steuern einen Ausbau, von dem sie selbst nicht oder kaum profitieren. Das untergräbt die Akzeptanz und trifft besonders jene, die knapp oberhalb der Anspruchsgrenzen liegen. Fair ist das nicht. Sozialpolitik muss treffsicher sein, nicht breit gestreut. Deshalb sage ich Nein zur SP‑Prämieninitiative am 14. Juni.
Leserbrief
Ungerechte Wirkung
Zur Abstimmung über die kantonale Initiative «Kaufkraft stärken – Prämienverbilligung auch für den Mittelstand» vom 14. Juni
