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Leserbrief

Unfair gegenüber dem ISV

Zum Kommentar «Den Innerschweizer Schwingern droht eine Katastrophensaison» vom 25. April

Mit Erstaunen habe ich den Titel «Den Innerschweizer Schwingern droht eine Katastrophensaison» gelesen. Ich finde diese Aussage völlig daneben und den Innerschweizer Schwingern gegenüber ungerecht. Von einer «Katastrophensaison» kann überhaupt keine Rede sein, im Gegenteil: Michael Gwerder hat am Ob- und Nidwaldner Kantonalschwingfest eindrücklich gezeigt, welches Potenzial im ISV vorhanden ist. Solche Leistungen machen Mut und zeigen, dass mit unseren Innerschweizer Schwingern weiterhin zu rechnen ist.

Ein derart negativer Titel wird weder den Athleten noch dem Schwingsport gerecht. Gerade wir haben im ISV starke, talentierte und kämpferische Schwinger, die sich an jedem Fest neu beweisen. Eine Saison bereits nach einem frühen Zeitpunkt als «Katastrophe» abzustempeln, halte ich für unnötig pessimistisch und respektlos gegenüber den Sportlern.

Kritische Kommentare gehören zum Sport, aber sie sollten fair und sachlich bleiben. Ich bin überzeugt, die Innerschweizer werden diese Saison noch viele positive Zeichen setzen.

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