Seit Längerem grüsst täglich das SRG-Murmeltier. Bei gewissen Meldungen ringt man fast mit den Tränen. Die SRG kämpft ums Überleben, meint man. Ab dem 9. März gibts nur noch Ameisenrennen auf den SRG-Sendern. Der Grund ist die SRG-Initiative.
Alles, was Rang und Namen (und Gehalt) bei der SRG hat, jammert, was das Zeug hält. Was soll das? Beim Sport wird erzählt, Randsportarten verlieren viel Geld. Echt jetzt? Haben nicht regionale TV-Stationen Randsportarten (Schwingen, Kuhkämpfe, Ringeranlässe et cetera) ins Rampenlicht gebracht? Als die Aufbauarbeiten der Kleinen erledigt und das mediale Interesse da war, kam der Moloch SRG und schnappte den Kleinen ihren Erfolg. Weiter hiess es, Sportanlässe könnten nicht mehr übertragen werden. Das ist zum Beispiel im Schweizer Eishockey schon länger der Fall. Dann sieht man die Spiele halt auf Mysports.
Ganz wichtig bei der Initiative: Es wird nur bei der SRG gespart, die regionalen Medien behalten ihren Anteil.
Spannend ist auch, dass die SRG nur bei beliebten Formaten sparen kann. Die ganzen Sendungen ohne nennenswerte Zuschauerzahlen kann man ja nicht als Argument ins Feld führen, die kennt ja keiner (Sternstunde Philosophie, My School, Literaturclub et cetera). Dazu kommt, dass die SRG nicht mehr ergebnisoffen agiert. Selbst beim Wetter kommt wöchentlich irgendeine Klimabelehrung, in der Politikabteilung ist man vielfach auf dem rechten Auge blind. Gender und all der Quatsch wird propagiert.
Zum Schluss: Stellen wir uns die Corona-Pandemie vor mit einer schlanken SRG. Eine schlanke SRG schafft Raum für kleinere und alternative Medien. Die Leute erhalten wieder eine echte Auswahl und können differenziert abwägen. So wäre es schwieriger, all die Fake News aus dieser Zeit zu verbreiten. Wer Vielfalt will, stimmt klar Ja zur SRG-Initiative.

