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Leserbrief

Strompreise sorgen für Wirbel

Zum Artikel «Strompreise sorgen für Wirbel» vom 5. März

Jonathan Prelicz und Elias Studer, SP-Kantonsräte aus der Gemeinde Arth, stellen die rhetorische Frage: Höhere Stromrechnungen für Haushalte, aber Gewinne für Grossverbraucher? Die gescholtenen Grossverbraucher in unserer Gemeinde sind alles andere als unmoralisch. Der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter und wieder zurück in die Grundversorgung sind unternehmerische und zulässige Entscheide der Unternehmen, die als verlässliche Arbeitgeber und Steuerzahler gelten. Rechtlich ist dieser Vorgang in Ordnung.

Das hat sich in der Zwischenzeit aber geändert. Für Stromtarife ist die Elcom und nicht der Kanton zuständig. Auch die Gemeindewerke Arth (GWA) müssen die Stromtarife der Elcom zur Genehmigung vorlegen. Die Interpellation der beiden an die Kantonsregierung geht an die falsche Adresse. Das sollte der angehende Jurist Studer wissen. Viel (Sozi-Populismus) Lärm um Nichts (Shakespeare).

Der früher in der Gemeinde Arth günstigere Strom führte zu einem Investitionsstau. Das waren Fehler der damaligen politischen und operativen Führungspersonen der GWA. Das politische und operative Führungssystem der Gemeindewerke liegt zurzeit auf dem Prüfstand.