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Leserbrief

Spekulationen über Pfarrer Kurt Vogt

Zum Artikel «Wird der Schwyzer Ex-Pfarrer jetzt Erzbischof in Liechtenstein?» vom 24. April

Wenn Spekulationen bei einem Abschied überwiegen … Als katholische, gläubige Person stand mir mit meinem Umzug nach Schwyz in den letzten Jahren ein sehr geschätztes, grosses Angebot an Eucharistiefeiern und weiteren kirchlichen Anlässen zur Verfügung. So durfte ich Pfarrer Kurt Vogt im ganzen Seelsorgeraum Schwyz-Ibach-Seewen mit passenden, spontanen Predigtworten zum Evangelium kennen- und schätzen lernen. Nicht nur diese Predigten, sondern auch die Prise Humor, die er uns meistens nach dem Schlusssegen noch mit einer Anekdote oder mit einem Witz geschenkt hat, werden mir fehlen. Wie sagt man doch so schön: Herzliches «Vergelts Gott».

Aus öffentlicher Quelle weiss ich, dass Pfarrer Vogt ganz persönlich keine Verabschiedung mit grossem Aufsehen gewünscht hätte. Wie ich dem Bericht vom 15. April entnehmen musste, soll trotzdem an der Kirchgemeindeversammlung die Verabschiedung von Pfarrer Vogt «das grosse Thema gewesen sein».

Dementsprechend empörend nahm ich dann zur Kenntnis, wie Reto Wehrli als Kirchenratspräsident mit den Spekulationen über die Zukunft von Pfarrer Vogt an die Öffentlichkeit getreten ist.

Die verbreiteten Gerüchte waren demnach so sensationell, dass sie sich kurz nach der Veröffentlichung im «Boten» sogar im katholischen Onlineportal wiederfinden liessen. Mag das wohl «einen Sprung über den eigenen Schatten» bedeuten? Entgegen dem zweiten, wiederholenden Spekulationsbericht (mit gleichem Foto) im «Boten» vom 24. April möchte ich hier noch klarstellen, dass Pfarrer Kurt Vogt meines Wissens noch nicht als Ex-Pfarrer bezeichnet werden sollte. «Wers nicht einfach und klar sagen kann, der sollte schweigen und warten, bis ers klar sagen kann.»

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