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Leserbrief

Schweizer Energie deblockieren

Zum Artikel «Arbeiten für Kraftwerk Meiental auf Kurs» vom 13. März

Die Energiekrise macht die News zum Meientaler Wasserkraftwerkbau sehr erfreulich! Die positiven Effekte wie die grosse lokale Wertschöpfung, die Millionenerträge für die Allgemeinheit sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen sind eindrücklich. Uri hat die Vorteile der lokalen Energieproduktion erkannt; das 15. Wasserkraftprojekt seit 2006 zeigt, was möglich ist.

Auch in anderen Kantonen gibt es beträchtliches Potenzial, leider mussten die Projekte in der Schublade verschwinden, sodass zurzeit schweizweit nur zwei kleinere in Umsetzung sind. In der aktuellen Energiekrise sollten die Wasserkraftprojekte schnellstens deblockiert werden; denn im Vergleich zu anderer Energieproduktion sind sie leistungsfähig, weniger wetter- und tageszeitabhängig sowie mit geringem Natureingriff in kurzer Zeit realisierbar und zurzeit besonders relevant – unabhängig von instabilen Regionen! 2022 durfte ich das Jahrhundert-Wasserkraftwerk Nant-de-Drance bei der Eröffnung besichtigen: Es hat zirka die Leistung des Kernkraftwerks Gösgen. Alle Anlagen sind komplett unter der Erdoberfläche. Der untere Stausee ist volumenmässig der zweitgrösste der Schweiz.

Wir sollten uns zurückbesinnen und wieder umfassend zusammenarbeiten, um Grosses zu erreichen. Würden schweizweit geplante Wasserkraftwerkprojekte umgesetzt, hätten wir eine enorme Wertschöpfung und viele neue Arbeitsstellen. Die Schweiz hats schon oft bewiesen; es waren beste Erfolgsgeschichten!

2023 wurde die Meienreuss-Konzession erteilt, die Bauzeit beträgt drei Jahre, die Konzessionsdauer 80 Jahre! Stehen wir in turbulenten Zeiten zusammen und investieren in die Zukunft! All die Leute, welche so gemeinsam an der Prosperität unserer Schweiz arbeiten, sind die stillen Helden von heute und morgen, denn sie steigern das Gesamtwohl unserer Gesellschaft!

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