Leserbrief

Qualität statt Quantität

Zur Abstimmung über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» vom 14. Juni

Die Bevölkerung der Schweiz ist seit dem Jahr 2000 16 Mal schneller als in Deutschland gewachsen, obwohl es zehnmal grösser ist. Die masslose Zuwanderung führt zu Wohnungsnot, die Mietpreise explodieren. Kriminalität und Gewalt haben stark zugenommen. Viele Leute haben Angst, nachts aus dem Haus zu gehen. Über 70 Prozent der Gefängnisinsassen sind Ausländer. Gemäss Pisa-Studie kann ein Viertel der Schulabgänger nicht mehr richtig lesen. Die vielen fremdsprachigen Kinder lassen das Bildungsniveau sinken.

Jedes Jahr kommen über 80’000 Personen netto in die Schweiz. Von zehn Personen, die aktuell in die Schweiz kommen, arbeiten fünf gar nicht. Nur eine von zehn kommt als Fachkraft (entspricht 10‘000). Vier arbeiten in Branchen, die bereits eine hohe Arbeitslosigkeit aufweisen (Gastgewerbe, Handel, Bauwirtschaft). Also muss bei einer Annahme keine Fachkraft abgewiesen werden. Beispiel: Jährlich kommen 1000 Ärzte in die Schweiz, davon brauchen wir für die Eingewanderten 500 Ärzte – wir reproduzieren damit den Fachkräftemangel.

Jedes Jahr strömen zudem bis 30’000 Asylmigranten in die Schweiz. Über 80 Prozent leben von der Sozialhilfe. Die Kosten, alles eingerechnet, betragen 11 Milliarden Franken jährlich. Die Ausländer bringen uns somit keinen Wohlstand, nur Kosten. Schengen funktioniert nicht, verursacht auch nur Kosten. Wir wollen Fachkräfte statt Schein-Asylanten. Die FDP und Mitte, Frau Gössi und Frau Gmür, wollen uns das Märchen erzählen, dass die Einwanderer unsere AHV finanzieren. Die Zahlen des Bundes sagen etwas anderes. Die arbeitende Bevölkerung zahlt das Defizit von AHV und Krankenkasse all jener, die in der Schweiz nicht arbeiten. Die obigen Zahlen geben dazu eine klare Antwort. Darum Ja zur Nachhaltigkeit!

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