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Leserbrief

Perfekter Deal für Schwyz

Zur Abstimmung über die Ausgabenbewilligung für den Entwicklungsschwerpunkt Seewen in der Gemeinde Schwyz vom 8. März

Stellen Sie sich vor, Sie haben sich von Kopf bis Fuss neu eingekleidet, alles passt wunderbar, und dank guter Planung bezahlen Sie nicht mal die Hälfte – nur ein Knopfloch stört Sie! Genau so ist es beim Entwicklungsschwerpunkt Seewen: Die Gemeinde erhält in diesem grossen Projekt einen zeitgemässen Bushof, und der Bahnhof bekommt die längst fällige optische und funktionale Aufwertung inklusive innovativem Veloturm. Damit der Bushof funktioniert, wird der Kreisel Schwyzerhof gebaut und das Nadelöhr Franzosenstrasse beseitigt. Mit der neuen Franzosenstrasse erfüllt die Gemeinde Schwyz ihre Erschliessungspflicht für das Zeughausareal. Und damit kann über die neue Muotabrücke West die Sportanlage Wintersried ans Busnetz angeschlossen werden. Für ein regionales Sportzentrum ein längst fälliger Schritt.

Und das störende Knopfloch? Ein wichtiger Teil des Projekts ist der Freiverlad der SBB. Damit die oben genannten Verbesserungen funktionieren, muss dieser verschoben werden. Vermutlich erfreuen sich nur ganz wenige am neuen, teuren Freiverlad. Aber ohne diesen fallen alle Verbesserungen weg, und die vielen Fördergelder verlieren wir dazu. Denn die Gemeinde muss lediglich 28 Millionen Franken bezahlen, zirka 60 Prozent der Investitionen bezahlen Bund, Kanton und die SBB.

Die Gemeinde Schwyz legt ein durchdachtes Projekt mit vielen Verbesserungen vor. Damit ermöglicht sie die Ansiedlung von bis zu 700 Arbeitsplätzen. Auch wenn das Knopfloch stört, bleibt es ein perfekter Deal. Darum am 8. März ein überzeugtes Ja zum Entwicklungsschwerpunkt Seewen.

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