Bereits 1998 wurde bei der ersten Überprüfung des Skigebiets Küssnacht–Seebodenalp unter der Leitung des neu gegründeten «Vereins Skilift Seebodenalp» darauf hingewiesen, dass im Zonenplan keine Wintersportzone ausgewiesen war.
Daraufhin wurde im Jahr 2010 offiziell einen Antrag für die Aufnahme einer Wintersportzone eingereicht. Dieser Antrag wurde in den damaligen Zonenplan aufgenommen. Die entsprechende Zonenplanrevision wurde jedoch 2011 von den Stimmberechtigten abgelehnt.
Im Rahmen der aktuellen Ortsplanungsrevision wurde die Wintersportzone 2022 erneut eingebracht und war auch in den ersten Planentwürfen enthalten. Umso überraschender ist es, dass diese Zone in den nun öffentlich aufgelegten Plänen nicht mehr erscheint – obwohl mehrfach Eingaben und Stellungnahmen dazu eingereicht wurden.
Es stellt sich daher die Frage, weshalb die Wintersportzone aus den aktuellen Unterlagen entfernt wurde. Handelt es sich um ein Versehen oder wurde bewusst auf ihre Aufnahme verzichtet?
Mit dem nun zur Abstimmung vorliegenden Zonenplan fehlen wichtige planerische Voraussetzungen für die langfristige Sicherung des Skibetriebs auf der Seebodenalp. Dies ist aus Sicht vieler Familien und Wintersportfreunden bedauerlich.
Ein Blick auf andere Gemeinden im Kanton Schwyz zeigt, dass dort Wintersportzonen oder entsprechende Sport- und Freizeitzonen erfolgreich umgesetzt wurden. In Küssnacht fehlt eine solche planerische Absicherung des Wintersports bis heute.

