Ich gebe Franz Hess in seinem Leserbrief durchaus recht, wenn er allen Teilnehmern der letzten Alten Fasnacht Dank und Lob ausspricht. Er (Wunderfitzli) und ich (Troubadour (10 Jahre), Lückenbüsser (6 Jahre), Preyer-Caller, Peperoncini waren ja viele Male dabei. Zusammen mit Gruppen wie Dorfplatz-Gselle, Virus, Zündstoff, Belzigi Buebe, Wanze, Babette mit Hans, Grüenschnäbel und anderen mehr entwickelte sich die Alte Fasnacht zu dem, was sie heute darstellt. Mit den Bianchineri hat sich nun die vorletzte Gesangsgruppe verabschiedet. Zum Glück erhalten derzeit die Töchter des Troubadours Kari Windlin als In Memoria die gesanglichen, musikalischen Darbietungen, die Tradition von eigentlichen Schnitzelbänken aufrecht.
Meine Sorge ist: Die musikalischen, gesanglichen Darbietungen verschwinden immer mehr. Ich rufe daher alle sangesfreudigen und musikaffinen Frauen und Männer auf, setzt euch zusammen und bringt an der nächsten Fasnacht wieder mit pfeffrigen Sprüchen, musikalisch vorgetragen, die Lokale zum Beben. Wer wieder die diesjährigen Basler Schnitzelbänke gesehen hat (https://www.schnitzelbankbasel.ch), der weiss, dass mein Aufruf nötig ist. Musik dringt tiefer ins Herz als Worte allein!

