Vergangene Woche wurde offiziell bekannt, was schon überall gemunkelt wurde: Das Staatssekretariat für Migration , der Regierungsrat Schwyz und auch der Gemeinderat Arth finden, dass abgelehnte, oftmals kriminelle Asylsuchende nicht unverzüglich unser Land zu verlassen haben. Nein, man offeriert ihnen Kost, Logis, Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten mit schönster Aussicht auf den Lauerzersee in einer besonders schützenswerten Landschaft.
Während die Classe politique aktuell immer wieder (zu Recht) die Parole schwingt, dass die Schweizer Bevölkerung und auch unser Staat unbedingt sparen müssten, wird das Geld in Buosingen geradezu aus dem Fenster geschmissen.
Man fragt sich tatsächlich, woher die Abneigung der drei eingangs erwähnten Institutionen gegenüber der Arther Bevölkerung eigentlich kommt. Mit jeder neuen Information über das geplante Bundesasylzentrum (BAZ) in Buosingen wird immer mehr klar, dass man den vielleicht gefährlichen Männern, die jenes Gebäude einmal bevölkern sollen, einen höheren Stellenwert einräumt als jedem aufrichtigen und hart arbeitenden Schweizer Büezer.
Dass es so weit gekommen ist, ist mehr als bedenklich. Es ist nun an der Zeit, Widerstand aus der Bevölkerung zu leisten. Nicht weniger als die Sicherheit, das Gemeinschaftswohl und das Dorfleben der Gemeinden Arth und Lauerz stehen hier auf dem Spiel. Dafür lohnt es sich zu kämpfen, auch wenn unsere Classe politique lieber für abgelehnte Asylbewerber kämpft. Bleiben wir solidarisch uns gegenüber und zeigen diesem BAZ die Rote Karte. Unsere Nachkommen werden uns daran messen.

