Leserbrief

Lieber weniger Rente

Zur Abstimmung über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» vom 14. Juni

Wie immer, wenn es um EU-Themen und Einwanderung geht, wird eine restriktivere Politik als Katastrophe hochgespielt. Dass stets alles anders kommt, als Bundesbern prophezeit, kennen wir mittlerweile aber auch! Neuerdings soll nun die AHV gefährdet sein, falls wir die Tür zur Einwanderung etwas schliessen. Offensichtlich kann sie nur über das faktische Schneeballprinzip in Form von massloser Einwanderung finanziert werden. Da bin ich mal gespannt, wie die AHV-Renten mit den durch die massive Einwanderung stets steigenden Wohnungsmieten, Energie- und Lebenshaltungskosten mithalten sollen. Mit jeder Person mehr treibt es die Preise für Bauland weiter hoch, es braucht mehr Energie, mehr Nahrungsmittel und Wasser, mehr Verkehr entsteht, und der Druck auf Mensch und Natur nimmt zu.

Ich möchte mir nicht vorstellen, wie in einer allfälligen Zukunft 12 bis 15 Millionen Freizeitsuchende am Wochenende ihre überbevölkerten Städte verlassen und in die noch verbliebene Natur einfallen, um etwas Ruhe zu suchen. Aber gemäss der Gegnerschaft müssen wir diese Opfer bringen, unser Land, unsere Kultur und unsere Natur opfern, um unter anderem die Finanzierung der AHV zu gewährleisten.

Ich bin gerne bereit, in Zukunft auf ein paar Franken AHV-Rente zu verzichten, um nicht auch noch auf den Wanderwegen im Stau zu stehen beziehungsweise im eigenen Land der Fremde zu sein. Ich stimme deshalb der Initiative zu, weil der Bundesrat und unser Bundesparlament ohne klaren Volksauftrag die Einwanderung nicht in den Griff bekommen werden. Vermutlich auch deshalb, weil zu viel Geld an der Einwanderung verdient werden kann.