Der Verein Schwyzer Kulturland nimmt Stellung zur Bedrohungslage. Der Verein Schwyzer Kulturland setzt sich für den Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft ein. Dazu gehören neben Äckern, Wiesen und Weiden auch unsere Sömmerungs- und Alpflächen. Diese Landschaften sind über Generationen durch die Arbeit unserer Bauern und Älpler entstanden. Sie werden bis heute von ihnen bewirtschaftet, gepflegt und damit für kommende Generationen erhalten.
Die zunehmende Wolfspräsenz stellt diese Bewirtschaftung zunehmend infrage. Wolfsrisse, der hohe zusätzliche Aufwand und die ständige Sorge um die Tiere belasten Bauern und Älpler erheblich. Bereits heute werden Alpen wegen Wolfsrissen früher verlassen oder gar nicht mehr bestossen. Damit drohen die Bewirtschaftung und langfristig auch der Erhalt wertvoller Kulturlandschaften verloren zu gehen.
Ein flächendeckender Herdenschutz ist insbesondere in unseren topografisch anspruchsvollen Alp- und Weidegebieten vielfach nicht möglich oder unverhältnismässig. Herdenschutzhunde können zudem zu Konflikten mit Wanderern, Velofahrern und anderen Erholungssuchenden führen. Trotz erheblichen Aufwands kann ein vollständiger Schutz der Nutztiere nicht gewährleistet werden.
Zudem ist das Leiden der Tiere unvorstellbar. Die dadurch verursachten psychischen Belastungen bei Tierhaltern sind ernst zu nehmen.
Der Verein Schwyzer Kulturland fordert eine konsequente und dauerhafte Bejagung des Wolfs. Die Schweiz muss schnellstmöglich wieder wolfsfrei werden. Unsere Alpen und Weiden sollen auch künftig bewirtschaftet werden können. Der Erhalt dieser über Generationen gepflegten Kulturlandschaft darf nicht durch eine unkontrollierte Ausbreitung des Wolfs gefährdet werden. Die Kulturlandschaft braucht Bewirtschafter. Und diese brauchen eine Zukunft ohne die permanente Bedrohung durch den Wolf.

