Am 21. April konnten 380 Bezirksbürgerinnen und Bezirksbürger der lebhaften Diskussion zum Erwerb der Parzelle 1601 für 323’649 Franken folgen. Die Votanten lehnten diesen Kauf, der gegen das bäuerliche Bodenrecht verstossen soll, ab. Der Rückweisungsantrag der Redner wurde vom Bezirksrat abgelehnt.
Dieser Kauf muss aber dringend verhindert werden. Immer mehr Ackerland der bäuerlichen Bewirtschaftung zu entziehen und für übertriebene Ausgleichs- und Kompensationsmassnahmen zu «missbrauchen», ist ein fataler Weg. Ich empfehle, diesen Kauf, der juristisch keinesfalls gesichert ist, dringend abzulehnen. Mit einem wuchtigen Nein zu diesem Kauf muss ein Umdenken zum Kultur- und Ackerlandverlust in die dazu notwendige politische Debatte eingebracht werden. Es besteht Nachholbedarf für fantasievollere Ausgleichs- und Kompensationsmassnahmen, statt nur Kulturland zu opfern. Also nochmals: Bitte ein Nein zum Kauf der Parzelle 1601 in die Urne werfen.


