Bundesrat Jans spricht von Chaos. Tatsächlich haben wir seit der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 ein Chaos bei der unkontrollierten Zuwanderung. Statt wie im Jahr 1999 versprochen, kamen nicht 8000, sondern letztes Jahr netto 80’000 Migranten in unser Land. Jedes Jahr wandert mindestens eine Stadt in der Grösse von St. Gallen in die Schweiz ein. In den letzten 24 Jahren kamen insgesamt 2,2 Millionen Einwanderer in unser Land.
Bundesrat Jans ist überzeugt, dass wir so weitermachen müssen, ohne Zuwanderung könne unser Land nicht mehr existieren. Tatsache ist: Auch bei Annahme der Initiative können jedes Jahr netto 40’000 Migranten in die Schweiz einwandern. Diese Begrenzung sollte dazu führen, dass primär Arbeiter und weniger Familien in unser Land ziehen. Der grenzenlose Irrsinn muss reduziert werden.
Die Schweiz ist mehr als nur Wirtschaft und Profit. Die Schweiz ist für ihre Landschaft und unsere Kultur bekannt. Das lieben wir, und das wollen wir bewahren. Darum ist eine Begrenzung sehr vernünftig. Halten Sie Ihren Kopf frei von einem emotionalen Chaos à la Bundesrat Jans. Hören Sie auf Ihren Bauch und Ihr Herz. All die erlebten Konsequenzen, die man von der unkontrollierten Zuwanderung kennt, täuschen nicht.
Limiten müssen erkannt und eingehalten werden. Jede Medizin wird bei einer Überdosierung zu einer Gefahr. 40’000 Migranten pro Jahr sind verkraftbar, mehr überfordert unsere schöne, kleine Schweiz. Ich werde mit Überzeugung für diese Begrenzung stimmen, Ja zur 10-Millionen-Initiative.

