Die Alp und deren Zuflüsse (Tobel) wurden in den vergangenen 50 Jahren von der Wuhrkorporation Alp verbaut. Kaum übernahm der Bezirk Schwyz die Wuhrpflicht, soll Alpthal mit einem Hochwasserschutzprojekt über 4,635 Millionen Franken beglückt werden.
Aus unserer Sicht kann der Hochwasserschutz mit dem Bau der drei vorgesehenen Geschiebesammler sichergestellt werden. Auf die geplanten umfangreichen Rekultivierungsmassnahmen und Ausdohlungen von Wasserläufen muss verzichtet werden. Dadurch können über 3 Millionen Franken eingespart werden. Durch den ökologischen Gerinneausbau wird zudem wertvolles Kulturland zerstört und dessen Bewirtschaftung erschwert. Die im Projekt liegenden Bergbächli und Gräben sind keine Fischgewässer.
Dieses überdimensionierte Projekt muss unbedingt überdacht werden. Daher empfehle ich euch, geschätzte Bezirksbürgerinnen und -bürger, das Hochwasserschutzprojekt Alpthal abzulehnen.

