notifications
Leserbrief

Kaum Entlastung für tiefe Einkommen

Zum Artikel «Prämienverbilligung: Viele profitieren vom Geldsegen, aber nicht die tieferen Einkommen» vom 17. April

Es kann doch nicht sein, dass Menschen mit tiefen Einkommen künftig weniger Prämienverbilligung bekommen sollen, obwohl der Kanton seine Beiträge (wegen der geplanten Reform der individuellen Prämienverbilligung (IPV)) um 17 Millionen Franken erhöhen muss. Dennoch zeigen Berechnungen, dass Haushalte mit sehr tiefen Einkommen kaum profitieren oder durch die Senkung der Richtprämie sogar schlechter gestellt werden könnten.

Es ist unfassbar: mehr Geld im System, aber weniger für die, die es am nötigsten haben? Dies zeigt doch, dass die Schwyzer Beiträge an die Prämienverbilligung zu tief sind. Dass der Regierungsrat weiterhin nur das absolute Bundesminimum an die IPV zahlen will, ist bei einem Staatsvermögen von 950 Millionen Franken nicht nachvollziehbar. Der Kanton Schwyz könnte locker wenigstens so viel Prämienverbilligung bezahlen wie die anderen Kantone.

Statt einseitiger Steuerfusssenkungen braucht es eine faire Entlastung, die auch wirklich unten ankommt. Darum braucht es am 14. Juni ein Ja zur kantonalen Kaufkraft-Initiative: Es soll mehr Geld in die Prämienverbilligung fliessen, damit mehr Haushalte fairer entlastet werden!

Mehr aus dieser Gemeinde